Zum 130. Geburtstag von Johannes R. Becher

Zum 130. Geburtstag des großen deutschen Dichters und Denkers Johannes R. Becher, der als Sozialist und deutscher Patriot sein Land liebte und den imperialistischen Krieg und die kapitalistische Ausbeutung hasste, wofür er wiederum von den Ausbeutern gehasst und aus seiner Heimat gejagt wurde, an deren Befreiung er sich an der Seite der Roten Armee beteiligen durfte. Sein großes literarisches Werk, reiht sich ein, in die Werke der ganz Großen der deutschen Literatur. Er beschreibt es selbst am besten mit dem Vers:
„Er litt und rang
Um Deutschland, das er liebte, doch nicht minder
Rang er mit sich, wobei ihm viel mißlang.
Er trug viel Lasten, und als schwerste Last
Trug er sich selbst, daran zerbrach er fast.
Er war ein Übergang. Ein Überwinder.“

Der beste Militärführer der russischen Geschichte, der nie eine Schlacht verloren hat

„Vor dem tapferen russischen Grenadier kann keine Armee der Welt bestehen“, liebte Generalissimus Alexander Wassiljewitsch Suworow, einer der bedeutendsten Generäle des 18. Jahrhunderts und der meistverehrte militärische Führer der russischen Geschichte, zu äußern. Während seines langen Lebens (1730 – 1800) nahm er an sieben großen Kriegen teil, gewann 60 Schlachten und verlor keine einzige von ihnen!

Zum 100jährigen Geburtstag der KP Chinas – Die Bewegung des 4. Mai

In diesem Jahr feiert die ruhmreiche Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihren 100sten Geburtstag. Aus diesem Anlass soll hier auf einige der herausragenden Aspekte und Ereignisse in der wechselvollen Geschichte der chinesischen Kommunistischen Partei eingegangen werden, die im Feuer des Klassenkampfes geboren wurde und sich darin gestählt hat. So soll ein besseres Verständnis dafür gewonnen werden, wie es der KPCh gelingen konnte, nicht nur das Bild Chinas, sondern darüber hinaus ganz Asiens innerhalb der vergangenen 100 Jahre nachhaltig zu verändern. Mit mehr als 90 Millionen Mitgliedern ist sie heute die größte politische Partei der Welt und kann auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken, wie wohl kaum eine andere Partei.

Lenin und die Einführung der Neuen Ökonomischen Politik (NÖP) im jungen Sowjetstaat

Vor einhundert Jahren, im Frühjahr 1921 wurde in der noch jungen Sowjetunion die Neue Ökonomische Politik (NÖP) eingeführt. Im letzten Blogeintrag wurden die Hintergründe dieser vom X. Parteitag der Kommunistischen Partei Russlands (Bolschewiki) – KPR(B) – beschlossene Kehrtwende vom sogenannten „Kriegskommunismus“ zum friedlichen Aufbau des Sozialismus, unter den neu entstandenen Bedingungen, beleuchtet und die Entstellungen der Feinde des Sozialismus und der Sowjetunion zurück gewiesen bzw. richtig gestellt.

In diesem Beitrag geht es um den Anteil, den Wladimir Iljitsch Lenin, als Gründer der Bolschewiki und Führer der Oktoberrevolution, an diesem entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der Sowjetunion hatte. Als Grundlage dient dafür das XII. Kapitel aus dem Kurzen Abriss des Lebens und Wirkens von W.I. Lenin, der 1947 im Verlag für Fremdsprachige Literatur in Moskau erschien.

Lektionen in russischer Geschichte – Die letzten Tage des letzten Zaren (I. Teil)

von Olivia Kroth

Parallel zu den Ereignissen der russischen Revolution schrieb Zar Nikolaus II. ein privates Tagebuch. Trotz der dramatischen politischen Situation ist sein „Journal intime“ in der Tat sehr intim und privat. Der letzte Zar nahm kaum zur Kenntnis, was in der Außenwelt um ihn herum geschah. Er begann 1881 zu schreiben und hörte einige Tage vor seiner Hinrichtung im Juni 1918 auf. So füllte er 51 in schwarzes Leder gebundene Büchlein. Nach seinem Tod wurden diese Dokumente von den Bolschewiken nach Moskau transportiert und im Archiv des Kremls abgelegt. Die erste französische Ausgabe erschien 1931 bei den Editions Payot in Paris. Eine neue Version wurde als Taschenbuch von den Editions Perrin, Paris 2020, herausgegeben mit dem Titel „Nicolas II – Journal intime“. Ein Vorwort und Kommentar des Herausgebers Jean-Christophe Buisson vervollständigen diese Ausgabe. Die folgenden Zitate wurden ins Englische übersetzt. Die Daten sind nach dem alten julianischen Kalender sowie dem neuen gregorianischen Kalender in Russland angegeben.

Wie der Herausgeber feststellt, schrieb Zar Nikolaus II. in einem eher banalen und naiven Stil. Seine Einträge sind kurz. Sie beziehen sich hauptsächlich auf das Wetter, das Essen, die täglichen Aktivitäten und die Familienmitglieder. Trotzdem ist das Tagebuch interessant zu lesen, weil es uns hilft zu verstehen, warum die Romanow-Dynastie 1917 zum Scheitern verurteilt war. Sie hatte sich erschöpft. Nikolaus II. war ein schwacher, schüchterner, realitätsfremder Mann, nicht in der Lage, ein so riesiges Land wie das Russische Reich zu regieren.

Er scheint ein Muttersöhnchen gewesen zu sein. Viele seiner Briefe sind an die „liebe Mama“ gerichtet, die Zarenwitwe Maria Fjodorowna (1847-1928), geborene Dagmar von Dänemark. Sie überlebte die russische Revolution und verbrachte den Rest ihres Lebens zuerst in London, dann in ihrer Heimat Dänemark. Die andere willensstarke Frau, welche ihn beeinflusste, war seine deutsche Gattin Alexandra Fjodorowna (1872-1918), geborene Alix von Hessen-Darmstadt. Sie wurde 1918 mit Nikolaus II. und den Kindern hingerichtet.

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Die Neue Ökonomische Politik der Bolschewiki – Ein Wendepunkt in der Geschichte des jungen Sowjetstaates

Vor 100 Jahren, im Frühjahr 1921, wurde in der noch jungen Sowjetunion durch Beschluss des X. Parteitages der Kommunistischen Partei Russlands (Bolschewiki) – KPR (B), auf Anregung Lenins die „Neue Ökonomische Politik“ (NÖP) eingeführt. Seit ihrer Einführung, wurde die NÖP, bis zum heutigen Tag, durch die Feinde des Sozialismus und der Sowjetunion, die internationale Bourgeoisie und ihre verschiedenen Agenturen – von Anarchisten, Trotzkisten, Opportunisten und Revisionisten aller Couleur und aller Schattierungen – verleumdet, entstellt und verzerrt dargestellt. Diesen Entstellungen gilt es, die tatsächlichen historischen Umstände, Hintergründe und Ziele der NÖP entgegen zu setzen.

Olivia Kroth: Russland und Myanmar – „In der Not bewährt sich die Freundschaft“

Russlands Außenpolitik hat die Blickrichtung von West nach Ost gewechselt, mit starkem Fokus auf Südostasien. Einer dieser südostasiatischen Staaten ist die Republik der Union von Myanmar. Das Land verfügt über natürliche Ressourcen und eine interessante geografische Lage. Die Republik der Union Myanmar grenzt an Bangladesch, China, Indien, Laos, Thailand und den Golf von Bengalen. So stellt sie einen wichtigen Knotenpunkt zwischen Ost-, Süd- und Südostasien dar (SAGE JOURNALS, 01.08.2015). Seit dem Beginn der 1950er Jahre kooperierte Myanmar – damals noch Burma genannt – mit der Sowjetunion. Diese fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Myanmar und der Russischen Föderation wird im 21. Jahrhundert fortgesetzt und intensiviert…

Bitte hier weiterlesen: Olivia Kroth: Russland und Myanmar – “In der Not bewährt sich die Freundschaft” | Olivia2010kroth’s Blog (wordpress.com)