China will Frieden und Stabilität für koreanische Halbinsel

124921580_21nChina will den Frieden und die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel entschlossen bewahren. Dies bekräftige der Staatspräsident Xi Jinping am Donnerstag in Beijing beim Treffen mit seiner südkoreanischen Amtskollegin Park Geun-hye.

Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye war am Donnerstag zu einem China-Besuch in Beijing eingetroffen.

Weiter erklärte Xi, dass China alle Aktivitäten, die den Frieden und die Stabilität in der Region zerstören, entschieden ablehne und an Problemlösung durch Dialoge und Konsultationen festhalte. Der Standpunkt Chinas, sich für die Denuklearisierung auf der Halbinsel einzusetzen, sei unbeirrt. Zudem begrüße man den von der Präsidentin vorgeschlagenen „Vertrauensprozess auf der Halbinsel“, so Xi Jinping.

Park Geun-hye erwiderte ihrerseits, Südkorea würdige den wichtigen Beitrag Chinas zur Förderung der Denuklearisierung sowie der Bewahrung des Friedens und der Stabilität auf der Halbinsel. Man wolle den Austausch und die strategische Kooperation mit China ausbauen, um Bedingungen für die Wiederaufnahme der Sechsergespräche zu schaffen, so die südkoreanische Präsidentin.

Die südkoreanische Präsidentin wird auf ihrem Chinabesuch von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet. Da Park Geun-hye eine Liebhaberin der chinesischen Kultur ist, wird während ihres Aufenthaltes in Beijing eine Rede auf Chinesisch erwartet.

Quelle: http://german.cri.cn/1565/2013/06/27/1s199776.htm

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2 Antworten zu China will Frieden und Stabilität für koreanische Halbinsel

  1. arsteutonicus schreibt:

    Entschuldigung, aber haben wir vor 2 Monaten nicht den nuklearen Holocaust eingeläutet weil der Jungspund auf der nördlichen Halbinsel seine Geltungssucht ausleben musste? Und nun, kriechen wir wieder zu Kreuze, inklusive China und S-Korea? Vor allem China muss zeigen, dass nicht einfach alles ungeschehen gemacht werden kann. Allein die Schließung von Kaesong war ein Schlag ins Gesicht aller Beteiligten.

    • karovier schreibt:

      Mir scheint, Du hast da wirklich etwas in den falschen Hals bekommen. Waren es denn nicht die USA, die zu dem diesjährigen gemeinsamen Manöver mit Südkorea atomwaffenfähige strategische Bomber vom Typ B-2 geschickt haben? Die groß angelegte gemeinsame südkoreanisch-amerikanische Militärübung „Foal Eagle“ findet seit 1997 alljährlich auf der koreanischen Halbinsel statt und führt regelmäßig zu einer ungeheuren Erhöhung der Spannungen. Alle Proteste der Regierung der KDVR (Nordkorea) konnten daran bislang nichts ändern.

      Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass ein Land nicht tatenlos zusehen kann, wenn unmittelbar an seinen Grenzen die atomare Vernichtung seiner Bevölkerung geübt wird? Dass da manchmal Töne angeschlagen werden, die nicht zu billigen sind, sowie Maßnahmen, deren Sinn durchaus hinterfragt werden kann, ist eine andere Sache.

      Eine friedliche Lösung der Probleme, die in der Folge des von den USA angezettelten Korea-Krieges von 1950-53, der hunderttausenden Koreanern das Leben kostete, entstanden, liegt nicht nur im Interesse des koreanischen Volkes, sondern der gesamten Region und der friedliebenden Menschheit. Dazu bedarf es endlich eines umfassenden Friedensvertrags, der eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel ebenso vorsieht, wie ein Ende der in Südkorea stationierten US-Truppen und der alljährlichen Drohgebärden gegen die KDVR. So kann der Weg zu einer friedlichen Wiedervereinigung der beiden koreanischen Staaten beschritten werden. Das hat mit „zu Kreuze kriechen“ nicht das Geringste zu tun, schon gar nicht, so lange die USA bis heute ihre Verantwortung für das Leid das sie dem koreanischen Volk gebracht hat, von sich weist und jede Wiedergutmachung (sofern das überhaupt möglich ist) verweigert.

      Das setzt jedoch den guten Willen bei allen Beteiligten, die an den „Sechs-Parteien-Gesprächen“ teilnehmen (USA, Japan, Russland, China, KDVR, ROK) voraus. Daran ist in der gegenwärtigen Situation, da Japan auf eine weitere Militarisierung seiner Politik setzt und die USA mit der Verkündung des „Pazifischen Jahrhunderts“, in dem sie ihre Interessen vorrangig im asiatischen Raum sehen, ernsthaft zu zweifeln.

      P.S.: Wortkanonen, wie „atomarer Holocaust“ oder Beleidigungen wie „der Jungspund … der seine Geltungssucht ausleben musste“, bitte ich tunlichst, zu unterlassen. Dazu sind die Probleme, mit denen wir uns hier beschäftigen, zu ernst. Schließlich weiß ich auch nicht, wen Du mit „wir“ meinst, wenn Du schreibst „Und nun, kriechen wir wieder zu Kreuze…“. Ich fühle mich da schon mal nicht angesprochen und „krieche auch vor niemandem zu Kreuze“. – Ich wünsche Dir, dass es Dir auch gelingen möge, vor niemandem „zu Kreuze zu kriechen“.

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