Belarus feiert seinen Unabhängigkeitstag

002979_95419

Über 350.000 Teilnehmer und Zuschauer nahmen an der Truppenparade der Minsker Garnison teil, die am 3. Juli anlässlich des Unabhängigkeitstages von Belarus in der belorussischen Hauptstadt Minsk abgehalten wurde. Das erklärte der Leiter des Büros für Informations-und Öffentlich-keitsarbeit beim belo-russischen Innenministerium, Konstantin Shalkevich. „Mehr als 350.000 Menschen nahmen an der Parade teil oder besuchten die Sport und Jugend-Parade in Minsk. Alles verlief ruhig und ohne Zwischenfälle“, sagte der Sprecher.

Unabhängigkeitstag symbolisiert nationalen Stolz, Heroismus und Ruhm

Alexander Lukaschenko auf der Militärparade anlässlich des Tages der Unabhängigkeit von Belarus

Alexander Lukaschenko auf der Militärparade anlässlich des Tages der Unabhängigkeit von Belarus

Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, gratulierte seinen Landsleuten zum Tag der Unabhängigkeit. In seinen Grußworten führte er aus:

„Das wichtigste Staatsfest ist untrennbar verbunden mit dem wichtigsten Ereignis der belarussischen Geschichte, dem Tag der Befreiung der Heimat vom Hitlerfaschismus. Dieser Tag symbolisiert für alle Belarussen den nationalen Stolz, Heroismus und Ruhm, verkörpert Einheit und Zusammenhalt der Menschen“, betonte der Staatschef. „Wir werden uns immer an den heldenhaften Kampf unserer Menschen erinnern. Sie haben unser Heimatland vor Versklavung gerettet, aus den Ruinen wieder aufgebaut und das Recht auf ein friedliches Leben ausgekämpft.“

„Die ruhmreichen Taten der Veteranen fanden ihre Fortsetzung bei der heutigen Generation, die einen souveränen Staat mit dynamischer Wirtschaft, fortgeschrittener Wissenschaft und reicher Kultur aufgebaut hat. Heute schreiten wir sicher dem angestrebten Ziel entgegen: Konsolidierung eines mächtigen und prosperierenden Belarus, eines Staates für das Volk“, sagte Alexander Lukaschenko.

„Im Leben jedes Volkes gibt es schicksalsträchtige Tage und Ereignisse, die eine neue historische Etappe markieren, den höchsten geistigen Aufschwung auslösen und die Gesellschaft einigen. Für Belarus ist der Tag der Befreiung der Hauptstadt von der Hitlerarmee zu einer solchen Zäsur geworden. Das belarussische Volk hat es gewollt, dieses Datum als Tag der Unabhängigkeit zu feiern. Heilige Begriffe, wie Freiheit und Unabhängigkeit sind somit untrennbar verbunden. Freiheit ist nicht durch eine Unterschrift zu erringen. Die Unabhängigkeit von Belarus gründet auf dem Verdienst der Siegergeneration. Sie waren es, die ihr Leben für eine so lange ersehnte Freiheit geopfert haben“, sagte der Präsident.

002979_51582„Der heldenhaftWiderstand in den ersten Kriegstagen begann hier, in der Zitadelle von Brest und dauerte bis zum völligen Vertreiben der Eroberer vom belarussischen Boden an. Jeder dritte Staatsbewohner musste den Preis der Freiheit mit seinem Leben zahlen. Heute zollen wir Tribut denjenigen, die heldenhaft und standhaft den Sieg im Großen Vaterländischen Krieg herbeiführten und ihren Beitrag zur Befreiung unserer Heimat und der ganzen Welt von der braunen Pest leisteten“, so Lukaschenko.

Der Präsident wandte sich an die Kriegsveteranen mit einem Wort der Dankbarkeit. „Sie haben nicht nur den Sieg, sondern Freiheit und Unabhängigkeit errungen. Sie haben allen nachkommenden Generationen das Leben geschenkt.“

Lukaschenko: Belarus soll Grenze für gute Freunde offen halten und für Böswillige dicht machen

In seiner Rede auf der Militärparade erklärte Alexander Lukaschenko, dass Belarus seine Staatsgrenze für gute Freunde stets öffnen wird. Für jeden, der böswillige Absichten hat, soll die Grenze jedoch für immer dicht gemacht werden.

„Damit sich niemand in Versuchung geführt sieht, unsere Stärke auf die Probe zu stellen, sollen die belarussischen Streitkräfte ihre Gefechtsbereitschaft immer auf dem höchsten Niveau halten. Dass niemand jemals wieder auf die Idee kommen mag, uns anzugreifen. Unsere Grenzen sollen für Freunde offen sein, für Verbrecher und Böswillige aber dicht gemacht werden. Frieden und Ordnung in Belarus ist die größte Kostbarkeit und die wertvollste Errungenschaft unseres Volkes. Und unsere Pflicht ist es, sie zu beschützen und zu bewahren“, sagte der Staatschef.

Alexander Lukaschenko gratulierte der Nation zum Tag der Unabhängigkeit und wünschte allen Einwohnern des Belarus Frieden, Zuversicht, Gesundheit und Wohlstand.

Die gesamte Garnison der Stadt, darunter Truppen des Innenministeriums, wurden eingesetzt, um die Orte der feierlichen Veranstaltungen in Minsk zu sichern. Eine große Anzahl von Einheiten der Verkehrspolizei hielten die Straßen sicher. Die festlichen Ereignisse in Minsk finden an mehr als 20 Standorten statt und dauern bis zum 4. Juli 00:30 an.

Gratulationsschreiben aus der ganzen Welt

Staatschefs, bekannte Politiker und prominente Persönlichkeiten aus der ganzen Welt sandten dem Präsidenten von Belarus, Alexander Lukaschenko, ihre Gratulationen zum Tag der Unabhängigkeit.

Glückwunschschreiben an Belarus versandten die Staatschefs der GUS, der Staatschef der VR China, der Vorsitzende der kubanischen Staatsrates und Ministerrates, Könige von Saudi Arabien, Thailand, Schweden und Spanien, Präsidenten von Österreich, Italien, Vietnam, Laos, Indien, Südkorea, Griechenland, Afghanistan, Serbien, Singapur, der Schweiz, Indonesien, der Türkei und Bangladesch.

Dem belarussischen Präsidenten gratulierte außerdem Papst Franziskus und der Fürst und Großmeister des Souveränen Malteserordens.

Der russische Präsident Wladimir Putin zeigte sich in seinem Gratulationsschreiben überzeugt, dass Absprachen, die Belarus und Russland beim Unionsstaatsgipfel in Sankt Petersburg im März dieses Jahres getroffen haben, eine weitere Integration beider Staaten bewirken sollen. Putin rechne auf Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit im Rahmen der Zollunion und des Einheitlichen Wirtschaftsraumes und auf Bildung bis 2015 einer Eurasischen Wirtschaftsunion.

Auf eine kontinuierlich wachsende politische Zusammenarbeit, auf praktische Erfolge in unterschiedlichen Bereichen wies in seinem Gratulationsschreiben auch der chinesische Staatschef, Xi Jinping, hin.

Quelle: Nachrichtenagentur BelTA

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Belarus abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s