Große Siegesparade in Pjöngjang

Kim-Il-Sung-Platz in Pjöngjang am 27. Juli 2013

Kim-Il-Sung-Platz in Pjöngjang am 27. Juli 2013

Mit einer großen Militärparade und einer Massendemonstration von rund einer Million Menschen wurde gestern in der KDVR (Nordkorea) das Ende des Korea-Krieges (1950-53) und der Abschluss einer Waffenstillstands-Vereinbarung – in den Worten der Führung der KDVR, der „Sieg im Vaterländischen Befreiungskrieg“ – am 27. Juli 1953, gefeiert. Medienberichten zufolge war dies die größte Militärparade in der Geschichte der KDVR.

An der Parade auf dem riesigen Kim-Il-Sung-Platz in Pjöngjang, die am Samstag von Staatschef Kim Jong Un inmitten anderer Partei- und Militärführer abgenommen wurde, nahmen die verschiedenen Waffengattungen der Koreanischen Volksarmee (KPA) teil: Von der Ehrengarde der KPA, über das Heer, die Marine und die Luftstreitkräfte, sowie Luftabwehr-Einheiten. In perfekt organisierten Marschkolonnen, die den hohen Ausbildungsstand der Armee bezeugen, führten sie ihre modernen Waffenarsenale vor, bis hin zu Langstreckenraketen von großer Reichweite.

Neben der Partei- und Staatsführung der KDVR und Kriegsveteranen waren auch viele internationale Gäste und hochrangige Delegationen aus befreundeten Ländern auf der Ehrentribüne anwesend. Die Delegation der VR China wurde vom Mitglied des Politbüros und Zentralkomitees der KP Chinas, dem Vizepräsidenten Li Yuanchao angeführt. Ihr gehörten auch Veteranen der chinesischen Freiwilligen des Korea-Krieges an, die seinerzeit in ihrem heldenhaften Kampf einen wichtigen Beitrag zum Sieg über die US-Aggressoren leisteten und mit ihrem Blut die Freundschaft zwischen China und Korea besiegelten.

Mit einer großen Feuerwerks-Gala unter dem Motto: „Wir werden immer siegreich sein!“, wurde dieser, für das koreanische Volk so stolze Tag, feierlich beendet.

Dass heute, 60 Jahre nach dem Abschluss des Waffenstillstandes, die koreanische Halbinsel immer noch einer der gefährlichsten Krisenherde in der Welt ist und kein Friedensvertrag geschlossen werden konnte, liegt vor allem in der Verantwortung der Regierungen der USA und Südkoreas (ROK). Bereits der Waffenstillstand vor 60 Jahren konnte nur von den drei Nationen KDVR, VR China und den USA unterzeichnet werden. Der damalige südkoreanische Präsident Li Seung-Man hatte eine Unterzeichnung der Vereinbarung abgelehnt. In den folgenden Jahren herrschte in Seoul eine finstere Militärdiktatur von Washingtons Gnaden, die jegliche Kontakte ihrer Einwohner mit dem nördlichen Nachbarn unter Höchststrafen stellte und selbst die Erwähnung der KDVR, oder gar die Forderung nach einer Wiedervereinigung Koreas, strengster Bestrafung unterzog.

Korea und Deutschland – Schauplätze des „Kalten Krieges“

Wir kennen ähnliche Verhältnisse aus der Geschichte der BRD, als die DDR hier noch offiziell als „sowjetisch besetzte Zone“ bezeichnet werden musste, ihre Grenzen, wie auch die polnischen Grenzen, in Schulatlanten gestrichelt gezeichnet wurden, mit Kennzeichnungen „z.Zt. unter sowjetischer/polnischer Verwaltung“, („Dreigeteilt niemals!“-Plakate an allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen in der BRD), und das Zeigen der Nationalsymbole der DDR oder das Abspielen ihrer Nationalhymne strengen Verboten unterlag. In den außenpolitischen Beziehungen der BRD herrschte die „Hallstein-Doktrin“, die besagte, dass die Aufnahme diplomatischer Beziehungen eines beliebigen Landes zur DDR, automatisch diplomatische Beziehungen mit der BRD ausschloss. Ein außenpolitisches Erpressungsmittel des deutschen Imperialismus, dass erst zum Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, angesichts einer veränderten internationalen Situation, in der die Erpressungsmanöver und Revanchepolitik der BRD, sie in immer stärkere Isolierung geraten ließ, zugunsten der „neuen Ostpolitik“ und „Entspannung“, aufgegeben wurde…

Während die Erinnerung an derartige Absurditäten, die den Verhältnissen des „Kalten Krieges“ geschuldet waren, bei uns heute weitgehend verblasst ist, sind sie auf der koreanischen Halbinsel, wo der „Kalte Krieg“ einst „heiß“ geführt wurde und Millionen Tote hinterließ, immer noch bittere Realität. Alle Versuche, im Rahmen des allgemeinen Entspannungsprozesses zwischen den USA, der Sowjetunion und der VR China, auch in Korea zu dauerhaften Friedenslösungen zu kommen, scheiterten regelmäßig an dem machtpolitischen Kalkül der USA-Administrationen und ihres südkoreanischen Verbündeten. Immerhin sind noch heute mehrere zehntausend GI’s in Südkorea stationiert. Somit ist Südkorea ein wichtiger Militärstützpunkt für die USA, den sie zur Beherrschung des südpazifischen Raumes nicht aufgeben wollen. Die alljährlichen provokatorischen Großmanöver der US-Army mit den südkoreanischen Streitkräften, bei denen u.a. die atomare Vernichtung der KDVR geübt wird, führen regelmäßig zu einem ungeheuren Anheizen der Spannungen, die, wie in diesem Frühjahr, mehrere Wochen lang, die Welt in Atem halten. Ein dauerhafter Abbau der Spannungen kann nur den Abzug der US-Streitkräfte aus Südkorea, den Abschluss eines Friedensvertrages und schließlich die Wiedervereinigung beider Staaten, beinhalten.

Friedensvertrag und Wiedervereinigung

kim-il-sung-stalinBereits 1960 schlug der Staatsgründer der Koreanischen Volksrepublik Kim Il Sung, auf der Festveranstaltung anläßlich des 15. Jahrestages der Befreiung Koreas der südkoreanischen Regierung die Schaffung einer „Demokratischen Föderativen Republik Koryo“ vor. 

Am 4. Juli 1972 wurde in beiden Hauptstädten ein gemeinsames Kommunique veröffentlicht, das einen „Neun-Punkte-Plan zur friedlichen Wiedervereinigung“ beinhaltete. Es war in der Folge des Nixon-Besuchs in der VR China über diskrete diplomatische Kanäle ausgehandelt worden, um die neu entstandene Situation auszunutzen.

Nachdem sich in der Folge wenig bewegte, kam es zu einer Initiative des damaligen US-Außenministers Kissinger, der den Begriff einer „überschneidenden Anerkennung“ prägte. Danach sollten die VR China und die Sowjetunion die südkoreanische ROK diplomatisch anerkennen, während im Gegenzug dann auch Japan und die USA diplomatische Beziehungen zur KDVR aufnehmen würden. Mit dem Beginn der 90er Jahre nahmen die Sowjetunion und die VR China diplomatische Beziehungen zu Südkorea auf – doch die andere Hälfte des „Deals“ ist bis heute nicht erfüllt. In den USA wurde die KDVR offiziell zum „Schurkenstaat“ erklärt, mit dem es nicht einmal zu sprechen gelte. So kann keine friedliche Lösung zustande kommen.

Wenn die Führung der KDVR mit einer großen Militärparade an den Sieg über die US-Aggressoren vor 60 Jahren erinnert, so tut sie das mit berechtigtem Stolz und dem notwendigen Sinn für die Realitäten in der heutigen Welt. Sie bewegt sich damit in der Tradition, dem Geist und dem Realitätssinn des Staatsgründers Kim Il Sung, wie er aus seinem „Bericht auf der VI. Plenartagung des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas“ vom 5. August 1953 hervorgeht. Im folgenden der Wortlaut des einleitenden Abschnitts. Der ganze Bericht findet sich in den „Ausgewählten Werken“, Band 1, S.416 – S. 468. (Verlag für fremdsprachige Literatur, Pjöngjang, Korea, 1971):

 

„Alles für den Wiederaufbau und die Entwicklung der Volkswirtschaft nach dem Kriege“

Genossen!

Die gegenwärtige VI. Plenartagung des Zentralkomitees unserer Partei wurde in einer neuen Situation einberufen, die in unserem Lande im Zusammenhang mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens entstanden ist.

Der dreijährige heroische Kampf des koreanischen Volkes gegen die bewaffneten Aggressoren des USA-Imperialismus zum Schütze der Freiheit und Unabhängigkeit des Heimatlandes.wurde mit unserem Sieg abgeschlossen. Das Kriegsabenteuer der imperialistischen USA-Aggressoren, die versuchten, unser Heimatland in ihre Kolonie und das koreanische Volk in ihre Sklaven zu verwandeln, erlitt eine schwere Niederlage. Der Feind war gezwungen, das Waffenstillstandsabkommen infolge der nicht wiedergutzumachenden militärischen, politischen und moralischen Niederlage, die ihm an der Koreafront beigebracht wurde, sowie dank der beharrlichen und geduldigen Anstrengungen der Völker beider Staaten – Koreas und Chinas – für die Wiederherstellung des Friedens in Korea und dank der öffentlichen Meinung und dem Druck der friedliebenden Völker der Welt zu unterzeichnen. Somit hat das koreanische Volk in seinem Vaterländischen Befreiungskrieg einen ruhmvollen Sieg errungen.

In diesem gerechten Krieg haben die Mitglieder unserer Partei der Arbeit mutig an der Spitze des ganzen koreanischen Volkes gekämpft.

Unsere Partei der Arbeit spielte die Rolle als Kern und die organisierende Rolle in der Volksarmee und übte einen großen Einfluß auf ihre Stärkung aus. In den Angriffs- und den Verteidigungskämpfen, in den Kämpfen auf den Bergen und in den Ebenen befanden sich die Mitglieder der Partei der Arbeit stets in den ersten Reihen der Volksarmee und stürzten sich kühn in den Nahkampf. In den Reihen der Volksarmee waren die Mitglieder unserer Partei das Knochengerüst und dienten als Beispiel.

Im Hinterland bauten die Mitglieder unserer Partei der Arbeit unter den schwierigen Verhältnissen des Krieges und den barbarischen Bombardierungen des Feindes, alle Schwierigkeiten und Entbehrungen überwindend, die Fabriken und Bergwerke wieder auf und entwickelten sie, gewährleisteten die Arbeit des Eisenbahntransports und erhöhten unermüdlich die Produktion in den Dörfern und Fischersiedlungen. Für die Front sicherten die Mitglieder unserer Partei der Arbeit in unterirdischen Fabriken die Produktion von Kriegsmaterialien, fuhren in finsteren Nächten unter dem Bombenhagel des Feindes Züge und Lastkraftwagen an die Front und sicherten so mit Erfolg die Versorgung mit Kriegsmaterialien, fingen vor der Nase der wie besessen wütenden feindlichen Kriegsschiffe Fische, pflügten und säten und tarnten dabei die Büffel.

In der Zeit der feindlichen Okkupation beugten sich die Mitglieder unserer Partei nicht im geringsten dem Feind, entfalteten den Partisanenkampf und errangen den endgültigen Sieg, das Banner der Republik hochhaltend, und verteidigten sogar in den Kriegsgefangenenlagern des Feindes, ungeachtet aller Verfolgungen und Bestialitäten des Feindes, unbeugsam bis zum Ende die Ehre eines Mitglieds der Partei der Arbeit und das Banner unserer Republik.

Wenn nicht die Mitglieder unserer Partei der Arbeit gewesen wären, wer hätte dann solch einen heroischen Kampf an der Front und im Hinterland organisieren können! Es besteht kein Zweifel, daß wir, hätten die Mitglieder der Partei der Arbeit nicht so mutig gekämpft und alle Volksmassen geführt, den Sieg nicht hätten erringen und das Schicksal von Kolonialsklaven der USA-Imperialisten nicht hätten vermeiden können.

Heute ist die Partei der Arbeit Koreas dank ihres selbstlosen und heroischen Kampfes zur zuverlässigen Avantgarde, zum Verstand und zur Ehre des koreanischen Volkes geworden, das ihr sein Schicksal und seine Zukunft ohne Schwankungen anvertrauen kann. Auf diese Weise festigte und entwickelte sich unsere Partei im Kampf zur Verteidigung der Freiheit und Unabhängigkeit des Heimatlandes, für eine glückliche und lichte Zukunft des Volkes als eine revolutionäre Partei, die mit der alles besiegenden Theorie des Marxismus-Leninismus ausgerüstet ist. Im Vaterländischen Befreiungskrieg leistete unsere Partei als eine der Abteilungen der »Stoßbrigade« der internationalen Arbeiterbewegung einen großen Beitrag zur Festigung des Lagers der Demokratie und des Sozialismus, zur Verteidigung des Weltfriedens.

Ich als ein Mitglied dieser ruhmreichen Partei der Arbeit Koreas bin grenzenlos stolz darauf, daß ich zusammen mit Ihnen, Genossen, diese hohe Ehre teile.

Im Namen der VI. Plenartagung des Zentralkomitees der Partei spreche ich allen Funktionären und Mitgliedern der Partei, die in der Volksarmee, in den Fabriken, in den Städten, Dörfern und Fischersiedlungen, bei der Eisenbahn, in den Sicherheitsorganen, in den Abteilungen des Selbstschutzes, bei den Wachtruppen, in den Parteiorganen, in den staatlichen und den Kulturinstitutionen sowie in den gesellschaftlichen Organisationen tätig sind, den herzlichen Dank aus.

Im Namen der VI. Plenartagung des Zentralkomitees der Partei spreche ich auch den Mitgliedern aller demokratischen politischen Parteien und allen Schichten der Bevölkerung, die zusammen mit den Mitgliedern unserer Partei aktiv für die Freiheit und Unabhängigkeit des Heimatlandes gegen die bewaffneten Aggressoren des USA-Imperialismus gekämpft haben, den herzlichen Dank aus.

Ich begrüße herzlich die Soldaten und Offiziere der chinesischen Volksfreiwilligen-Armee, die uns für die Freiheit und Unabhängigkeit unseres Landes mit ihrem Blut geholfen haben, und spreche ihnen die tiefe Dankbarkeit aus.

Tiefe Dankbarkeit spreche ich dem großen Sowjetvolk, dem chinesischen Volk, den Völkern der Länder der Volksdemokratie sowie den kommunistischen und Arbeiterparteien dieser Länder aus, die uns in der Zeit des friedlichen Aufbaus und besonders während des Krieges unermüdlich uneigennützige Hilfe erwiesen haben.

Tiefe Dankbarkeit spreche ich den aufrichtigen Menschen in aller Welt aus, die die große und heilige Sache unseres koreanischen Volkes aktiv unterstützt haben.

Alles für den Wiederaufbau

und die Entwicklung der Volkswirtschaft

nach dem Kriege

Bericht auf der VI. Plenartagung

des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas

5. August 1953

Genossen!

Die gegenwärtige VI. Plenartagung des Zentralkomitees unserer Partei wurde in einer neuen Situation einberufen, die in unserem Lande im Zusammenhang mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens entstanden ist.

Der dreijährige heroische Kampf des koreanischen Volkes gegen die bewaffneten Aggressoren des USA-Imperialismus zum Schütze der Freiheit und Unabhängigkeit des Heimatlandes.wurde mit unserem Sieg abgeschlossen. Das Kriegsabenteuer der imperialistischen USA-Aggressoren, die versuchten, unser Heimatland in ihre Kolonie und das koreanische Volk in ihre Sklaven zu verwandeln, erlitt eine schwere Niederlage. Der Feind war gezwungen, das Waffenstillstandsabkommen infolge der nicht wiedergutzumachenden militärischen, politischen und moralischen Niederlage, die ihm an der Koreafront beigebracht wurde, sowie dank der beharrlichen und geduldigen Anstrengungen der Völker beider Staaten – Koreas und Chinas – für die Wiederherstellung des Friedens in Korea und dank der öffentlichen Meinung und dem Druck der friedliebenden Völker der Welt zu unterzeichnen. Somit hat das koreanische Volk in seinem Vaterländischen Befreiungskrieg einen ruhmvollen Sieg errungen.

In diesem gerechten Krieg haben die Mitglieder unserer Partei der Arbeit mutig an der Spitze des ganzen koreanischen Volkes gekämpft.

Unsere Partei der Arbeit spielte die Rolle als Kern und die organisierende Rolle in der Volksarmee und übte einen großen Einfluß auf ihre Stärkung aus. In den Angriffs- und den Verteidigungskämpfen, in den Kämpfen auf den Bergen und in den Ebenen befanden sich die Mitglieder der Partei der Arbeit stets in den ersten Reihen der Volksarmee und stürzten sich kühn in den Nahkampf. In den Reihen der Volksarmee waren die Mitglieder unserer Partei das Knochengerüst und dienten als Beispiel.

Im Hinterland bauten die Mitglieder unserer Partei der Arbeit unter den schwierigen Verhältnissen des Krieges und den barbarischen Bombardierungen des Feindes, alle Schwierigkeiten und Entbehrungen überwindend, die Fabriken und Bergwerke wieder auf und entwickelten sie, gewährleisteten die Arbeit des Eisenbahntransports und erhöhten unermüdlich die Produktion in den Dörfern und Fischersiedlungen. Für die Front sicherten die Mitglieder unserer Partei der Arbeit in unterirdischen Fabriken die Produktion von Kriegsmaterialien, fuhren in finsteren Nächten unter dem Bombenhagel des Feindes Züge und Lastkraftwagen an die Front und sicherten so mit Erfolg die Versorgung mit Kriegsmaterialien, fingen vor der Nase der wie besessen wütenden feindlichen Kriegsschiffe Fische, pflügten und säten und tarnten dabei die Büffel.

In der Zeit der feindlichen Okkupation beugten sich die Mitglieder unserer Partei nicht im geringsten dem Feind, entfalteten den Partisanenkampf und errangen den endgültigen Sieg, das Banner der Republik hochhaltend, und verteidigten sogar in den Kriegsgefangenenlagern des Feindes, ungeachtet aller Verfolgungen und Bestialitäten des Feindes, unbeugsam bis zum Ende die Ehre eines Mitglieds der Partei der Arbeit und das Banner unserer Republik.

Wenn nicht die Mitglieder unserer Partei der Arbeit gewesen wären, wer hätte dann solch einen heroischen Kampf an der Front und im Hinterland organisieren können! Es besteht kein Zweifel, daß wir, hätten die Mitglieder der Partei der Arbeit nicht so mutig gekämpft und alle Volksmassen geführt, den Sieg nicht hätten erringen und das Schicksal von Kolonialsklaven der USA-Imperialisten nicht hätten vermeiden können.

Heute ist die Partei der Arbeit Koreas dank ihres selbstlosen und heroischen Kampfes zur zuverlässigen Avantgarde, zum Verstand und zur Ehre des koreanischen Volkes geworden, das ihr sein Schicksal und seine Zukunft ohne Schwankungen anvertrauen kann. Auf diese Weise festigte und entwickelte sich unsere Partei im Kampf zur Verteidigung der Freiheit und Unabhängigkeit des Heimatlandes, für eine glückliche und lichte Zukunft des Volkes als eine revolutionäre Partei, die mit der alles besiegenden Theorie des Marxismus-Leninismus ausgerüstet ist. Im Vaterländischen Befreiungskrieg leistete unsere Partei als eine der Abteilungen der »Stoßbrigade« der internationalen Arbeiterbewegung einen großen Beitrag zur Festigung des Lagers der Demokratie und des Sozialismus, zur Verteidigung des Weltfriedens.

Ich als ein Mitglied dieser ruhmreichen Partei der Arbeit Koreas bin grenzenlos stolz darauf, daß ich zusammen mit Ihnen, Genossen, diese hohe Ehre teile.

Im Namen der VI. Plenartagung des Zentralkomitees der Partei spreche ich allen Funktionären und Mitgliedern der Partei, die in der Volksarmee, in den Fabriken, in den Städten, Dörfern und Fischersiedlungen, bei der Eisenbahn, in den Sicherheitsorganen, in den Abteilungen des Selbstschutzes, bei den Wachtruppen, in den Parteiorganen, in den staatlichen und den Kulturinstitutionen sowie in den gesellschaftlichen Organisationen tätig sind, den herzlichen Dank aus.

Im Namen der VI. Plenartagung des Zentralkomitees der Partei spreche ich auch den Mitgliedern aller demokratischen politischen Parteien und allen Schichten der Bevölkerung, die zusammen mit den Mitgliedern unserer Partei aktiv für die Freiheit und Unabhängigkeit des Heimatlandes gegen die bewaffneten Aggressoren des USA-Imperialismus gekämpft haben, den herzlichen Dank aus.

Ich begrüße herzlich die Soldaten und Offiziere der chinesischen Volksfreiwilligen-Armee, die uns für die Freiheit und Unabhängigkeit unseres Landes mit ihrem Blut geholfen haben, und spreche ihnen die tiefe Dankbarkeit aus.

Tiefe Dankbarkeit spreche ich dem großen Sowjetvolk, dem chinesischen Volk, den Völkern der Länder der Volksdemokratie sowie den kommunistischen und Arbeiterparteien dieser Länder aus, die uns in der Zeit des friedlichen Aufbaus und besonders während des Krieges unermüdlich uneigennützige Hilfe erwiesen haben.

Tiefe Dankbarkeit spreche ich den aufrichtigen Menschen in aller Welt aus, die die große und heilige Sache unseres koreanischen Volkes aktiv unterstützt haben.

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