REDE DES GENOSSEN STALIN IN DER WÄHLERVERSAMMLUNG DES STALIN-WAHLBEZIRKS DER STADT MOSKAU

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9. Februar 1946

Genossen! Seit den letzten Wahlen zum Obersten Sowjet sind acht Jahre vergangen. Diese Periode war reich an entscheidenden Ereignissen. Die ersten vier Jahre vergingen in angespannter Arbeit der Sowjetmenschen zur Verwirklichung des dritten Fünfjahrplans. Die darauf folgenden vier Jahre umfassen die Ereignisse des Krieges gegen die deutschen und japanischen Aggressoren, die Ereignisse des zweiten Weltkriegs. Zweifellos bildet der Krieg das Hauptmoment der verflossenen Periode.

Es wäre falsch, zu glauben, dass der zweite Weltkrieg zufällig oder infolge von Fehlern dieser oder jener Staatsmänner entstanden sei, obgleich es unbestreitbar Fehler gegeben hat. In Wirklichkeit war der Krieg ein unvermeidliches Ergebnis der Entwicklung der wirtschaftlichen und politischen Weltkräfte auf der Basis des modernen Monopolkapitalismus. Die Marxisten haben wiederholt erklärt, dass das kapitalistische Weltwirtschaftssystem die Elemente einer allgemeinen Krise und kriegerischer Zusammenstöße in sich birgt, dass infolgedessen die Entwicklung des Weltkapitalismus in unserer Zeit nicht in Form einer reibungslosen und gleichmäßigen Vorwärtsbewegung vor sich geht, sondern Krisen und Kriegskatastrophen durchmacht. Die Sache ist nämlich die, dass die ungleichmäßige Entwicklung der kapitalistischen Länder im Laufe der Zeit gewöhnlich zu einer jähen Störung des Gleichgewichts innerhalb des Weltsystems des Kapitalismus führt, wobei die Gruppe kapitalistischer Länder, die sich mit Rohstoffen und Absatzmärkten für weniger gut versorgt hält, gewöhnlich Versuche unternimmt, die Lage zu ändern und die „Einflusssphären“ zu ihren Gunsten neu aufzuteilen – und zwar durch Anwendung von Waffengewalt. Das Ergebnis ist die Spaltung der kapitalistischen Welt in zwei feindliche Lager und der Krieg zwischen ihnen.

Man könnte vielleicht Kriegskatastrophen vermeiden, wenn die Möglichkeit bestünde, die Rohstoffe und Absatzmärkte unter den Ländern entsprechend ihrem wirtschaftlichen Gewicht, durch Annahme koordinierter und friedlicher Beschlüsse, periodisch neu aufzuteilen. Aber das läßt sich unter den gegenwärtigen kapitalistischen Entwicklungsbedingungen der Weltwirtschaft nicht verwirklichen.

So kam es infolge der ersten Krise des kapitalistischen Systems der Weltwirtschaft zum ersten Weltkrieg und infolge der zweiten Krise zum zweiten Weltkrieg.

Das heißt natürlich nicht, dass der zweite Weltkrieg eine Kopie des ersten ist. Im Gegenteil, der zweite Weltkrieg unterscheidet sich seinem Charakter nach wesentlich vom ersten. Man muss berücksichtigen, dass die ausschlaggebenden faschistischen Staaten – Deutschland, Japan, Italien -, ehe sie die verbündeten Länder überfielen, bei sich zu Hause die letzten Reste der bürgerlich-demokratischen Freiheiten vernichteten, bei sich zu Hause ein brutales Terrorregime aufrichteten, das Prinzip der Souveränität und freien Entwicklung der kleinen Länder mit Füßen traten, die Politik der Eroberung fremder Gebiete als ihre eigene Politik verkündeten und vor aller Welt erklärten, dass sie die Weltherrschaft und die Ausdehnung des faschistischen Regimes auf die ganze Welt anstreben, wobei die Achsenmächte durch die Annexion der Tschechoslowakei und der Zentralgebiete Chinas zeigten, dass sie bereit sind, ihre Drohung wahr zu machen, d. h. alle freiheitsliebenden Völker zu versklaven. Infolgedessen nahm der zweite Weltkrieg gegen die Achsenmächte, zum Unterschied vom ersten Weltkrieg, gleich von Anfang an den Charakter eines antifaschistischen, eines Befreiungskrieges an, dessen eine Aufgabe denn auch die Wiederherstellung der demokratischen Freiheiten war. Der Eintritt der Sowjetunion in den Krieg gegen die Achsenmächte konnte den antifaschistischen und Befreiungscharakter des zweiten Weltkrieges lediglich verstärken und hat ihn auch tatsächlich verstärkt.

Eben auf dieser Grundlage bildete sich die antifaschistische Koalition der Sowjetunion, der Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritanniens und der anderen freiheitsliebenden Staaten, die dann für die Zerschmetterung der Streitkräfte der Achsenmächte von entscheidender Bedeutung war.

So ist es um die Frage des Ursprungs und Charakters des zweiten Weltkrieges bestellt.

Jetzt dürften alle anerkennen, dass der Krieg tatsächlich kein Zufall im Leben der Völker war und es auch nicht sein konnte, dass er in der Tat zu einem Krieg der Völker um ihre Existenz wurde und dass er gerade deshalb kein kurzfristiger, kein Blitzkrieg sein konnte.

Was unser Land betrifft, so war dieser Krieg der grausamste und schwerste von allen Kriegen, die es in der Geschichte unseres Heimatlandes je gegeben hat.

Aber der Krieg war nicht nur ein Fluch. Er war gleichzeitig eine große Schule der Prüfung und eine Bewährungsprobe für alle Kräfte des Volkes. Der Krieg hat alle Tatsachen und Ereignisse im Hinterland und an der Front bloßgelegt, er hat erbarmungslos alle Schleier und Hüllen heruntergerissen, die das wahre Gesicht der Staaten, Regierungen und Parteien verdeckten, und hat sie ohne Maske, ohne Schminke, mit allen ihren Mängeln und Vorzügen auf die Bühne gestellt. Der Krieg brachte eine Art Examen für unsere Sowjetordnung, unseren Staat, unsere Regierung, unsere Kommunistische Partei und zog das Fazit ihrer Arbeit, als wollte er uns sagen: da sind sie, eure Menschen und Organisationen, ihre Taten und ihr Leben – schaut sie euch aufmerksam an und würdigt sie nach ihren Werken.

Darin liegt eine der positiven Seiten des Krieges.

Für uns, für die Wähler, ist dieser Umstand von großer Bedeutung, denn er hilft uns, die Tätigkeit der Partei und ihrer Menschen schnell und objektiv zu werten und die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Zu anderer Zeit müsste man die Reden und Berichte der Vertreter der Partei studieren, sie analysieren, ihre Worte mit ihren Taten vergleichen, das Fazit ziehen und dergleichen mehr. Das erfordert eine komplizierte und schwierige Arbeit, wobei man keine Gewähr hat, dass nicht Fehler begangen werden. Anders liegen die Dinge jetzt, da der Krieg beendet ist, da der Krieg selbst die Arbeit unserer Organisationen und Leiter überprüft und das Fazit dieser Arbeit gezogen hat. Jetzt ist es für uns viel leichter, uns zurechtzufinden und zu den richtigen Schlüssen zu gelangen.

Welches sind also die Ergebnisse des Krieges?

Es gibt ein Hauptergebnis, auf Grund dessen alle anderen Ergebnisse entstanden sind. Dieses Ergebnis besteht darin, dass unsere Feinde bei Kriegsausgang eine Niederlage erlitten haben, wir aber und unsere Verbündeten die Sieger geblieben sind. Wir haben den Krieg mit dem vollen Sieg über unsere Feinde beendet – das ist das Hauptergebnis des Krieges. Doch das ist ein zu allgemeines Ergebnis, und wir können hier keinen Punkt setzen. Gewiss, die Feinde schlagen, in einem Krieg wie dem zweiten Weltkrieg, in einem Krieg, wie es ihn in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegeben hat, das heißt einen weltgeschichtlichen Sieg erringen. Das alles ist richtig. Aber das ist doch nur das allgemeine Ergebnis, und wir können uns damit nicht zufrieden geben. Um die große historische Bedeutung unseres Sieges zu begreifen, muss man diese Frage konkreter untersuchen.

Wie ist also unser Sieg über die Feinde zu verstehen, was kann dieser Sieg vom Gesichtspunkt des Zustandes und der Entwicklung der inneren Kräfte unseres Landes bedeuten?

Unser Sieg bedeutet vor allem, dass unsere sowjetische Gesellschaftsordnung gesiegt hat, dass die sowjetische Gesellschaftsordnung die Feuerprobe des Krieges mit Erfolg bestanden und ihre volle Lebensfähigkeit bewiesen hat.

Bekanntlich wurde in der Auslandspresse wiederholt behauptet, die sowjetische Gesellschaftsordnung sei ein zum Scheitern verurteiltes „gewagtes Experiment“, die Sowjetordnung stelle ein „Kartenhaus“ dar ohne ein lebenskräftiges Fundament, sie sei dem Volk durch die Organe der Tscheka aufgezwungen worden, und ein kleiner Stoss von außen genüge, damit dieses „Kartenhaus“ zusammenfällt.

Jetzt dürfen wir sagen, dass der Krieg alle diese Behauptungen der Auslandspresse als haltlos über den Haufen geworfen hat. Der Krieg hat gezeigt, dass die sowjetische Gesellschaftsordnung eine wahrhafte Volksordnung darstellt, die aus dem Schoße des Volkes emporgewachsen ist und seine mächtige Unterstützung genießt, dass die sowjetische Gesellschaftsordnung eine durchaus lebensfähige und stabile Form der Gesellschaftsorganisation ist.

Mehr noch. Jetzt ist die Rede schon nicht mehr davon, ob die sowjetische Gesellschaftsordnung lebensfähig ist oder nicht, denn nach den anschaulichen Lehren des Krieges wagt es kein Skeptiker mehr, Zweifel an der Lebensfähigkeit der sowjetischen Gesellschaftsordnung zu äußern. Jetzt ist die Rede davon, dass die sowjetische Gesellschaftsordnung erwiesenermaßen lebensfähiger und stabiler ist als die nichtsowjetische Gesellschaftsordnung, dass die sowjetische Gesellschaftsordnung eine bessere Form der Gesellschaftsorganisation ist als jede nichtsowjetische Gesellschaftsordnung.

Unser Sieg bedeutet zweitens, dass unsere sowjetische Staatsordnung gesiegt hat, dass unser sowjetischer Nationalitätenstaat alle Prüfungen des Krieges bestanden und seine Lebensfähigkeit bewiesen hat.

Bekanntlich haben sich angesehene Vertreter der Auslandspresse wiederholt in dem Geiste geäußert, der sowjetische Nationalitätenstaat stelle ein „künstliches und nicht lebensfähiges Gebilde“ dar, im Falle irgendwelcher Komplikationen sei der Zerfall der Sowjetunion unabwendbar und der Sowjetunion sei das Schicksal Österreich-Ungarns beschieden.

Jetzt dürfen wir sagen, dass der Krieg diese Erklärungen der Auslandspresse als völlig unbegründet widerlegt hat. Der Krieg hat gezeigt, dass die viele Nationen umfassende sowjetische Staatsordnung die Prüfung mit Erfolg bestanden hat, im Krieg noch weiter erstarkt ist und sich als eine durchaus lebensfähige Staatsordnung erwiesen hat. Diese Herren begriffen nicht, dass die Analogie mit Österreich-Ungarn nicht Stich hält, denn unser Nationalitätenstaat ist nicht auf bürgerlicher Grundlage gewachsen, die die Gefühle nationalen Argwohns und nationaler Feindschaft stimuliert, sondern auf sowjetischer Grundlage, die im Gegenteil die Gefühle der Freundschaft und der brüderlichen Zusammenarbeit zwischen den Völkern unseres Staates kultiviert.

Übrigens wagen es diese Herren nach den Lehren des Krieges nicht mehr, die Lebensfähigkeit der sowjetischen Staatsordnung zu bestreiten. Jetzt ist die Rede nicht mehr von der Lebensfähigkeit der sowjetischen Staatsordnung, denn diese Lebensfähigkeit unterliegt keinem Zweifel. Jetzt ist davon die Rede, dass sich die sowjetische Staatsordnung als Vorbild eines Nationalitätenstaates erwiesen hat, dass die sowjetische Staatsordnung ein System der Staatsorganisation darstellt, worin die nationale Frage und das Problem der Zusammenarbeit der Nationen besser gelöst ist als in irgendeinem anderen Nationalitätenstaat.

Unser Sieg bedeutet drittens, dass die Streitkräfte der Sowjetunion gesiegt haben, dass unsere Rote Armee gesiegt hat, dass die Rote Armee alle Unbilden des Krieges heldenhaft ertragen, unsere Feinde aufs Haupt geschlagen hat und aus dem Krieg als Sieger hervorgegangen ist. (Zuruf: „Unter Führung des Genossen Stalin!“ Alle erheben sich von den Plätzen. Stürmischer, lange nicht enden wollender Beifall, der in eine Ovation übergeht.)

Jetzt erkennen alle, Freund wie Feind, an, dass die Rote Armee sich ihren großen Aufgaben gewachsen gezeigt hat. Anders aber lagen die Dinge vor etwa sechs Jahren, in der Vorkriegsperiode. Bekanntlich erklärten namhafte Vertreter der Auslandspresse und viele anerkannte Militärfachleute im Ausland wiederholt, dass der Zustand der Roten Armee große Bedenken erwecke, dass die Rote Armee schlecht bewaffnet sei und kein richtiges Kornmandeurkorps habe, dass ihre Moral unter aller Kritik sei, dass sie vielleicht für die Verteidigung tauge, für die Offensive aber untauglich sei, dass die Rote Armee beim Losschlagen der deutschen Truppen wie ein „Koloss auf tönernen Füßen“ zusammenbrechen müsse. Solche Erklärungen wurden nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, England und Amerika abgegeben.

Jetzt dürfen wir sagen, dass dieser Krieg all diese Erklärungen als unbegründet und lächerlich über den Haufen geworfen hat. Der Krieg hat gezeigt, dass die Rote Armee kein „Koloss auf tönernen Füßen“, sondern eine erstklassige Armee, eine Armee unserer Zeit ist, die eine durchaus moderne Bewaffnung, ein höchst erfahrenes Kommandeurkorps, eine hohe Moral und einen vorzüglichen Kampfgeist besitzt. Man darf nicht vergessen, dass die Rote Armee eben die Armee ist, die das deutsche Heer, das gestern noch die Armeen der europäischen Staaten in Schrecken setzte, aufs Haupt geschlagen hat.

Es muss vermerkt werden, dass die „Kritiker“ der Roten Armee immer rarer werden. Mehr noch. Die Auslandspresse bringt immer häufiger Äußerungen, in denen die hohen Eigenschaften der Roten Armee, das meisterhafte Können ihrer Soldaten und Kommandeure, ihre tadellose Strategie und Taktik hervorgehoben werden. Das ist auch begreiflich. Nach den glänzenden Siegen der Roten Armee bei Moskau und Stalingrad, bei Kursk und Bjelgorod, bei Kiew und Kirowograd, bei Minsk und Bobruisk, bei Leningrad und Tallinn, bei Jassy und Lwow, an der Weichsel und am Njemen, an der Donau und an der Oder, bei Wien und Berlin – nach alledem kann man nicht umhin anzuerkennen, dass die Rote Armee eine erstklassige Armee ist, von der man vieles lernen kann. (Stürmischer Beifall.)

So verstehen wir konkret den Sieg unseres Landes über seine Feinde.

Das sind im Wesentlichen die Ergebnisse des Krieges.

Es wäre falsch, zu glauben, dass man einen solchen historischen Sieg ohne vorhergehende Vorbereitung des ganzen Landes für die aktive Verteidigung erringen könnte. Nicht weniger falsch wäre es, anzunehmen, dass eine solche Vorbereitung in kurzer Frist, im Laufe von etwa drei, vier Jahren vorgenommen werden könnte. Noch abwegiger wäre es, zu behaupten, wir hätten den Sieg lediglich dank der Tapferkeit unserer Truppen errungen. Ohne Tapferkeit ist es natürlich unmöglich, den Sieg zu erringen. Aber Tapferkeit allein ist nicht ausreichend, um einen Feind zu überwinden, der eine zahlenmäßig starke Armee, erstklassige Waffen, gut ausgebildete Offizierskader und eine nicht schlecht organisierte Versorgung besitzt. Um den Schlag eines solchen Feindes aufzufangen, ihm eine Abfuhr zu erteilen und ihm dann eine volle Niederlage beizubringen – dafür brauchte man außer der beispiellosen Tapferkeit unserer Truppen durchaus moderne Waffen, und zwar in ausreichender Menge, sowie eine gut organisierte Versorgung, gleichfalls in genügendem Ausmaße. Dafür brauchte man jedoch auch – und zwar in ausreichender Menge – solche elementaren Dinge wie: Metall für die Erzeugung von Waffen, Geräten und Betriebseinrichtungen; Brennstoff für die Aufrechterhaltung der Arbeit der Betriebe und des Verkehrs; Baumwolle für die Herstellung von Bekleidung; Getreide für die Versorgung der Armee.

Darf man nun behaupten, dass unser Land bereits vor dem Eintritt in den zweiten Weltkrieg über die minimal notwendigen materiellen Möglichkeiten verfügte, die erforderlich sind, um diese Bedürfnisse im großen und ganzen zu befriedigen? Ich glaube, man darf das behaupten. Zur Vorbereitung dieses grandiosen Unternehmens bedurfte es der Verwirklichung von drei Fünfjahrplänen für die Entwicklung der Volkswirtschaft. Gerade diese drei Fünfjahrpläne haben uns geholfen, diese materiellen Möglichkeiten zu schaffen. Jedenfalls war in dieser Hinsicht die Lage unseres Landes vor dem zweiten Weltkrieg, im Jahre 1940, um ein Vielfaches besser als vor dem ersten Weltkrieg, im Jahre 1913.

Über welche materiellen Möglichkeiten verfügte unser Land vor dem zweiten Weltkrieg?

Um Ihnen zu helfen, sich in dieser Sache zurechtzufinden, muss ich hier einen kurzen Bericht geben über die Tätigkeit der Kommunistischen Partei bei der Vorbereitung unseres Landes auf die aktive Verteidigung.

Nimmt man die Angaben für 1940, den Vorabend des zweiten Weltkriegs, und vergleicht man sie mit den Angaben für 1913, den Vorabend des ersten Weltkriegs, so erhalten wir folgendes Bild:

Im Jahre 1913 wurden in unserem Lande 4,22 Millionen Tonnen Roheisen, 4,23 Millionen Tonnen Stahl, 29 Millionen Tonnen Kohle, 9 Millionen Tonnen Erdöl, 21,6 Millionen Tonnen Marktgetreide und 740000 Tonnen Rohbaumwolle erzeugt.

Das waren die materiellen Möglichkeiten unseres Landes, mit denen es in den ersten Weltkrieg eintrat.

Das war die wirtschaftliche Basis des alten Rußlands, die für die Kriegführung in Frage kam.

Was das Jahr 1940 betrifft, so wurden in diesem Jahr in unserem Lande erzeugt: 15 Millionen Tonnen Roheisen, d. h. fast viermal soviel wie 1913; 18,3 Millionen Tonnen Stahl, d. h. viereinhalbmal soviel wie 1913; 166 Millionen Tonnen Kohle, d. h. fünfeinhalbmal soviel wie 1913; 31 Millionen Tonnen Erdöl, d. h. dreieinhalbmal soviel wie 1913; 38,3 Millionen Tonnen Marktgetreide, d. h. 17 Millionen Tonnen mehr als 1913; 2,7 Millionen Tonnen Rohbaumwolle, d. h. dreieinhalbmal soviel wie 1913.

Das waren die materiellen Möglichkeiten unseres Landes, mit denen es in den zweiten Weltkrieg eintrat.

Das war die wirtschaftliche Basis der Sowjetunion, die für die Kriegführung in Frage kam.
Der Unterschied ist, wie Sie sehen, kolossal.

Ein derartiges beispielloses Anwachsen der Produktion kann man nicht als einfache und gewöhnliche Entwicklung des Landes von der Rückständigkeit zum Fortschritt betrachten. Das war ein Sprung, durch den unser Vaterland aus einem rückständigen Lande zu einem fortschrittlichen, aus einem Agrarland zu einem Industrieland wurde.

Diese historische Umwandlung wurde im Laufe von drei Planjahrfünften vollzogen, angefangen vom Jahre 1928, dem ersten Jahre des ersten Fünfjahrplans. Bis dahin mussten wir uns mit der Wiederherstellung der zerstörten Industrie und mit der Heilung der Wunden befassen, die uns der erste Weltkrieg und der Bürgerkrieg geschlagen hatten. Berücksichtigt man dabei den Umstand, dass der erste Fünfjahrplan in vier Jahren erfüllt und dass die Durchführung des dritten Fünfjahrplans im vierten Jahr seiner Realisierung durch den Krieg unterbrochen wurde, so ergibt sich, dass insgesamt etwa dreizehn Jahre erforderlich waren, um unser Land aus einem Agrarland in ein Industrieland zu verwandeln.

Man kann nicht umhin anzuerkennen, dass eine Frist von dreizehn Jahren für die Verwirklichung eines so grandiosen Werkes eine unglaublich kurze Frist ist.

Damit ist es denn auch zu erklären, dass die Veröffentlichung dieser Ziffern seinerzeit in der Auslandspresse einen stürmischen Stimmenwirrwarr hervorrief. Die Freunde entschieden, es sei ein „Wunder“ geschehen. Die Übelwollenden dagegen erklärten, die Fünfjahrpläne seien „bolschewistische Propaganda“ und „Kunststücke der Tscheka“. Da es aber in der Welt keine Wunder gibt und die Tscheka nicht so stark ist, um die Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung aufheben zu können, musste sich die „öffentliche Meinung“ im Ausland mit den Tatsachen abfinden.

Durch welche Politik gelang es der Kommunistischen Partei, diese materiellen Möglichkeiten im Lande in einer so kurzen Frist sicherzustellen?

Vor allem durch die sowjetische Politik der Industrialisierung des Landes.

Die sowjetische Methode der Industrialisierung des Landes unterscheidet sich radikal von der kapitalistischen Industrialisierungsmethode. In den kapitalistischen Ländern beginnt die Industrialisierung gewöhnlich mit der Leichtindustrie. Da in der Leichtindustrie im Vergleich zur Schwerindustrie geringere Investitionen erforderlich sind, das Kapital schneller umschlägt und sich leichter Profit erzielen läßt, so wird die Leichtindustrie dort zum ersten Objekt der Industrialisierung. Erst nach geraumer Zeit, in deren Verlauf die Leichtindustrie die Profite akkumuliert und sie in den Banken konzentriert, erst danach kommt die Schwerindustrie an die Reihe, und es beginnt das allmähliche Hinüberpumpen des akkumulierten Kapitals in die Schwerindustrie, um die Voraussetzungen für ihre Entfaltung zu schaffen. Das ist jedoch ein langwieriger Prozess, der eine geraume Zeit von mehreren Jahrzehnten erfordert, in deren Verlauf man auf den Ausbau der Leichtindustrie warten und ohne Schwerindustrie ein kümmerliches Dasein führen muss. Es ist verständlich, dass die Kommunistische Partei diesen Weg nicht beschreiten konnte. Die Partei wusste, dass der Krieg näher rückt, dass es unmöglich ist, das Land ohne eine Schwerindustrie zu verteidigen, dass die Entwicklung der Schwerindustrie möglichst schnell in Angriff genommen werden muss, dass hier Verspätung verlorenes Spiel bedeutet. Die Partei gedachte der Worte Lenins, dass es ohne Schwerindustrie unmöglich ist, die Unabhängigkeit des Landes zu behaupten, dass ohne sie die Sowjetordnung zugrunde gehen kann. Darum hat die Kommunistische Partei unseres Landes den „üblichen“ Weg der Industrialisierung verworfen und die Industrialisierung des Landes mit der Entwicklung der Schwerindustrie begonnen. Das bereitete große Schwierigkeiten, aber keine unüberwindlichen. Dieses Werk wurde erheblich gefördert durch die Nationalisierung der Industrie und der Banken, die eine schnelle Ansammlung von Mitteln und ihr Hinüberpumpen in die Schwerindustrie ermöglichte.

Es kann kein Zweifel bestehen, dass es sonst unmöglich gewesen wäre, die Umgestaltung unseres Landes zu einem Industrieland in so kurzer Frist zu erreichen.

Zweitens durch die Politik der Kollektivierung der Landwirtschaft.

Um mit unserer Rückständigkeit auf dem Gebiete der Landwirtschaft Schluss zu machen und dem Lande mehr Marktgetreide, mehr Baumwolle usw. liefern zu können, musste man von dem bäuerlichen Kleinbetrieb zur Großwirtschaft übergehen, denn nur die Großwirtschaft hat die Möglichkeit, die neue Technik anzuwenden, alle Errungenschaften der Agronomie auszunutzen und mehr Produkte für den Markt zu liefern. Aber es gibt zweierlei Großbetriebe: kapitalistische und kollektive. Die Kommunistische Partei konnte den kapitalistischen Entwicklungsweg der Landwirtschaft nicht beschreiten, und zwar nicht nur aus prinzipiellen Erwägungen, sondern auch, weil dieser Weg zu viel Zeit erfordert und den vorhergehenden Ruin der Bauern, ihre Verwandlung in Tagelöhner voraussetzt. Darum hat die Kommunistische Partei den Weg der Kollektivierung der Landwirtschaft beschritten, den Weg der Schaffung landwirtschaftlicher Großbetriebe durch Zusammenschluss der Bauernwirtschaften in Kollektivwirtschaften. Die Methode der Kollektivierung hat sich als eine im höchsten Maße fortschrittliche Methode erwiesen, nicht nur, weil sie eine Verelendung der Bauern nicht erforderte, sondern insbesondere auch deshalb, weil sie die Möglichkeit bot, in wenigen Jahren das ganze Land mit großen Kollektivwirtschaften zu überziehen, die imstande sind, die neue Technik anzuwenden, alle Errungenschaften der Agronomie auszunutzen und dem Lande mehr Produkte für den Markt zu liefern.

Es besteht kein Zweifel, dass wir ohne die Politik der Kollektivierung nicht imstande gewesen wären, mit der jahrhundertealten Rückständigkeit unserer Landwirtschaft in einer so kurzen Frist Schluss zu machen.

Man kann nicht sagen, dass die Politik der Partei auf keinen Widerstand gestoßen wäre. Nicht nur rückständige Leute, die sich immer allem Neuen verschließen, sondern auch viele angesehene Parteimitglieder suchten systematisch die Partei zurückzuschleppen und waren mit allen Mitteln bemüht, sie auf den „üblichen“ kapitalistischen Entwicklungsweg hinunterzuzerren. Alle parteifeindlichen Machenschaften der Trotzkisten und der Rechten, ihre ganze „Arbeit“, die die Sabotierung der Maßnahmen unserer Regierung bezweckte, verfolgten ein einziges Ziel: die Politik der Partei zu durchkreuzen und die Industrialisierung und Kollektivierung zu bremsen. Aber die Partei hat weder den Drohungen der einen noch dem Gejammer der anderen nachgegeben, sondern schritt sicher und unbeirrt vorwärts. Das Verdienst der Partei besteht darin, dass sie sich nicht nach den Rückständigen richtete, sich nicht fürchtete, gegen den Strom zu schwimmen, und dass sie die ganze Zeit hindurch ihre führende Position behauptete. Es kann kein Zweifel bestehen, dass die Kommunistische Partei ohne diese Standhaftigkeit und Ausdauer nicht in der Lage gewesen wäre, die Politik der Industrialisierung des Landes und der Kollektivierung der Landwirtschaft mit Erfolg zu verteidigen.

Hat es die Kommunistische Partei verstanden, die auf diese Weise geschaffenen materiellen Möglichkeiten richtig auszunutzen, um die Rüstungsindustrie auszubauen und die Rote Armee mit der notwendigen Rüstung zu versorgen?

Ich glaube, sie hat es verstanden, und zwar mit maximalem Erfolg.

Wenn man vom ersten Kriegsjahr absieht, als die Evakuierung der Industrie nach dem Osten die Entfaltung der Kriegsproduktion hemmte, so hat es die Partei in den übrigen drei Kriegsjahren verstanden, Erfolge zu erzielen, die ihr die Möglichkeit boten, die Front nicht nur in ausreichendem Maße mit Geschützen, Maschinengewehren, Gewehren, Flugzeugen, Panzern und Munition zu versorgen, sondern auch Reserven zu akkumulieren. Dabei ist bekannt, dass unsere Waffen qualitativ den deutschen nicht nur nicht nachstanden, sondern sie im Allgemeinen sogar übertrafen.

Bekannt ist, dass unsere Panzerindustrie in den letzten drei Kriegsjahren im Durchschnitt mehr als 30000 Panzer, Sturmgeschütze und Panzerkraftwagen jährlich erzeugte. (Stürmischer Beifall.)

Bekannt ist ferner, dass unsere Flugzeugindustrie während derselben Zeit etwa 40000 Flugzeuge jährlich erzeugte. (Stürmischer Beifall.)

Bekannt ist auch, dass unsere Geschützindustrie während derselben Zeitspanne jährlich etwa 120000 Geschütze aller Kaliber (stürmischer Beifall), an die 450000 leichte und schwere Maschinengewehre (stürmischer Beifall), mehr als drei Millionen Gewehre (Beifall) und etwa zwei Millionen Maschinenpistolen erzeugte. (Beifall.)

Bekannt ist schließlich, dass unsere Granatwerferindustrie in den Jahren 1942 bis 1944 im Durchschnitt etwa 100000 Granatwerfer jährlich erzeugte. (Stürmischer Beifall.)

Es ist verständlich, dass gleichzeitig die entsprechende Menge Artilleriegeschosse, Minen verschiedener Art, Fliegerbomben, Gewehr- und MG-Patronen erzeugt wurden.

Bekannt ist zum Beispiel, dass allein 1944 mehr als 240 Millionen Geschosse, Bomben und Minen (Beifall) und 7,4 Milliarden Patronen erzeugt wurden. (Stürmischer Beifall.)

Das ist in allgemeinen Zügen das Bild der Versorgung der Roten Armee mit Waffen und Munition.

Wie Sie sehen, gleicht dieses Bild nicht dem Bild, das die Versorgung unserer Armee im ersten Weltkrieg bot, als die Front unter einem chronischen Mangel an Geschützen und Geschossen litt, als die Armee ohne Panzer und Flugzeuge kämpfen musste, als je drei Soldaten ein Gewehr ausgehändigt wurde.

Was die Versorgung der Roten Armee mit Lebensmitteln und Bekleidung betrifft, so ist es allen bekannt, dass die Front in dieser Hinsicht nicht nur keinen Mangel kannte, sondern sogar über die nötigen Reserven verfügte.

So verhält es sich mit der Tätigkeit der Kommunistischen Partei unseres Landes in der Periode vor Kriegsbeginn und während des Krieges selbst.

Jetzt einige Worte über die Arbeitspläne der Kommunistischen Partei für die nächste Zukunft. Bekanntlich werden diese Pläne im neuen Fünfjahrplan entwickelt, der demnächst bestätigt werden soll. Die Hauptaufgaben des neuen Fünfjahrplans bestehen darin, die verheerten Bezirke unseres Landes wiederherzustellen, in Industrie und Landwirtschaft den Vorkriegsstand wieder zu erreichen und dann diesen Stand in einem mehr oder minder bedeutenden Ausmaß zu überschreiten. Schon abgesehen davon, dass in nächster Zeit das Kartensystem aufgehoben werden wird (stürmischer, lang anhaltender Beifall), wird mit besonderer Aufmerksamkeit gearbeitet werden an der Erweiterung der Produktion von Massenbedarfsartikeln, der Hebung des Lebensstandards der Werktätigen durch fortschreitende Senkung aller Warenpreise (stürmischer, lang anhaltender Beifall) sowie der großzügigen Schaffung von wissenschaftlichen Forschungsinstituten aller Art (Beifall), die der Wissenschaft die Möglichkeit geben können, ihre Kräfte zu entfalten. (Stürmischer Beifall.)

Ich zweifle nicht, dass unsere Gelehrten, wenn wir ihnen die erforderliche Unterstützung angedeihen lassen, imstande sein werden, die Errungenschaften der Wissenschaft außerhalb unseres Landes nicht nur einzuholen, sondern auch in nächster Zeit zu übertreffen. (Lang anhaltender Beifall.)

Was die Pläne für einen längeren Zeitraum betrifft, so beabsichtigt die Partei, einen neuen machtvollen Aufschwung der Volkswirtschaft in die Wege zu leiten, der uns die Möglichkeit bieten würde, den Stand unserer Industrie im Vergleich zum Vorkriegsstand, sagen wir, auf das Dreifache zu heben. Wir müssen es erreichen, dass unsere Industrie in der Lage ist, jährlich an die 50 Millionen Tonnen Roheisen (lang anhaltender Beifall), an die 60 Millionen Tonnen Stahl (lang anhaltender Beifall), an die 500 Millionen Tonnen Kohle (lang anhaltender Beifall) und etwa 60 Millionen Tonnen Erdöl (lang anhaltender Beifall) zu erzeugen. Nur unter. dieser Bedingung kann man damit rechnen, dass unser Vaterland gegen alle Zufälle gesichert sein wird. (Stürmischer Beifall.) Dafür werden vielleicht drei neue Planjahrfünfte, wenn nicht mehr, erforderlich sein. Aber das ist zu schaffen, und wir müssen es schaffen. (Stürmischer Beifall.)

Das ist mein kurzer Bericht über die Tätigkeit der Kommunistischen Partei in der jüngsten Vergangenheit und über ihre Arbeitspläne für die Zukunft. (Stürmischer, lang anhaltender Beifall.)

Ihre Sache ist es, darüber zu urteilen, inwiefern die Partei richtig gearbeitet hat und arbeitet (Beifall) und ob sie nicht besser hätte arbeiten können. (Heiterkeit, Beifall.)

Man sagt, dass man über die Sieger nicht zu Gericht sitzt (Heiterkeit, Beifall), dass man sie nicht kritisieren, nicht kontrollieren soll. Das stimmt nicht. Man kann und muss über die Sieger zu Gericht sitzen (Heiterkeit, Beifall), man kann und muss sie kritisieren und kontrollieren. Das ist nicht nur für die Sache nützlich, sondern auch für die Sieger selbst (Heiterkeit, Beifall); dann gibt es weniger Dünkel und mehr Bescheidenheit. (Heiterkeit, Beifall.) Ich bin der Ansicht, dass die Wahlkampagne ein Gericht der Wähler über die Kommunistische Partei als die regierende Partei ist. Die Wahlergebnisse aber werden das Urteil der Wähler sein. (Heiterkeit, Beifall.) Die Kommunistische Partei unseres Landes wäre nicht viel wert, wenn sie sich vor Kritik, vor Kontrolle fürchtete. Die Kommunistische Partei ist bereit, das Urteil der Wähler entgegenzunehmen. (Stürmischer Beifall.)

Die Kommunistische Partei tritt im Wahlkampf nicht allein auf. Sie schreitet zu den Wahlen in einem Block mit den Parteilosen. In früheren Zeiten brachten die Kommunisten den Parteilosen und der Parteilosigkeit ein gewisses Misstrauen entgegen. Das erklärt sich daraus, dass sich nicht selten verschiedene bürgerliche Gruppen, für die es unvorteilhaft war, ohne Maske vor die Wähler zu treten, hinter der Flagge der Parteilosigkeit versteckten. So war es in der Vergangenheit. Jetzt aber haben wir andere Zeiten. Die Parteilosen sind jetzt von der Bourgeoisie durch eine Barriere getrennt, sowjetische Gesellschaftsordnung genannt. Dieselbe Barriere vereint die Parteilosen mit den Kommunisten zu einem gemeinsamen Kollektiv der Sowjetmenschen. In einem gemeinsamen Kollektiv lebend, kämpften sie gemeinsam für die Stärkung der Macht unseres Landes, führten sie gemeinsam Krieg und vergossen ihr Blut an den Fronten für die Freiheit und Größe unseres Vaterlandes, schmiedeten und erfochten sie gemeinsam den Sieg über die Feinde unseres Landes. Der Unterschied zwischen ihnen besteht lediglich darin, dass die einen in der Partei sind und die anderen nicht. Aber das ist ein formaler Unterschied. Wichtig ist, dass die einen wie die anderen ein und dasselbe gemeinsame Werk vollbringen. Darum ist der Block der Kommunisten und Parteilosen eine natürliche und lebenskräftige Sache. (Stürmischer, lang anhaltender Beifall.)

Zum Schluss erlauben Sie mir, Ihnen meinen Dank auszusprechen für das Vertrauen, das Sie mir erwiesen haben (lang anhaltender, nicht enden wollender Beifall. Ruf: „Dem großen Feldherrn aller Siege, dem Genossen Stalin, ein Hurra!“), indem Sie meine Kandidatur für den Obersten Sowjet aufstellten. Sie brauchen nicht daran zu zweifeln, dass ich mich bemühen werde, Ihr Vertrauen zu rechtfertigen. (Alle erheben sich. Stürmischer, lange nicht enden wollender Beifall, der in eine Ovation übergeht. Aus den verschiedenen Teilen des Saales ertönen Rufe: „Es lebe der große Stalin! Hurra!“, „Dem großen Führer der Völker Hurra!“, „Ruhm dem großen Stalin!“, „Es lebe Genosse Stalin, der Kandidat des ganzen Volkes!“, „Ruhm dem Schöpfer all unserer Siege, Genossen Stalin!“)

J.W. Stalin Werke, Band 15, S. 33 – 41. Nach der Ausgabe: Dortmund 1979.

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