Konstantin Nossow: 24 Fakten über J.W. Stalin

Sascha's Welt

5X4-1O5VM24J.W. Stalin (1878-1953)

In den Jahren 1896 und 1897 leitete Stalin marxistische Zirkel im Seminar … Stalin arbeitete viel und beharrlich an seiner Bildung. Er studierte das „Kapital“ von Marx, das „Manifest der Kommunistischen Partei“ und viele andere Werke von Marx und Engels, machte sich mit den gegen die Volkstümlerrichtung, den „legalen Marxismus“ und „Ökonomismus“ gerichteten Schriften Lenins vertraut.  Bereits damals machten die Arbeiten Lenins einen tiefen Eindruck auf Stalin. Einer der Genossen, die Stalin in dieser Zeit gut kannten, erinnert sich, wie Stalin, als er eine Arbeit Tulins (Lenins) gelesen hatte, sagte: „Ich muß ihn um jeden Preis sehen.“ Der Kreis des theoretischen Interesses Stalins war außerordentlich umfassend: er studierte Philosophie, politische Ökonomie, Geschichte, Naturwissenschaften, las die Werke der Klassiker der schönen Literatur. Stalin wurde zu einem gebildeten Marxisten. (zitiert nach J.W. Stalin: Kurze Lebensbeschreibung, Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau 1947, S.8-9)

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Vor 75 Jahren – Siegreiches Ende der Dnepr-Karpatenoperation

Vor genau 75 Jahren beendeten die sowjetischen Truppen die Dnepr-Karpatenoperation und befreiten die rechte Seite der Ukraine von den Nazi-Invasoren. Damit war eine der größten Operationen des Großen Vaterländischen Krieges abgeschlossen. Sie war Bestandteil eines Systems, das in Zeit und Richtung der Schläge zehn Frontoperationen miteinander verknüpfte. Sie wurde von den Truppen der 1., 2., 3. und 4. Ukrainischen Front durchgeführt. In der Endphase nahmen die Truppen der 2. Weißrussischen Front daran teil.

Die Ergebnisse der Operation: Die Truppen der vorrückenden Fronten haben die Niederlage des gesamten Südflügels der Ostfront des faschistischen Deutschlands vollendet, was die Situation in anderen militärischen Operationsgebieten radikal verändert hat. Das deutsche Kommando wurde gezwungen, 34 Divisionen und 4 Brigaden aus dem Westen auf die rechte Ukraine-Seite zu verlegen, was die Gruppierung seiner Truppen in Europa schwächte. Die sowjetischen Truppen befreiten das weite Territorium der rechtsseitigen Ukraine, stießen auf die Annäherung nach Südpolen und die Tschechoslowakei vor und drangen am 28. März mit dem Prut-Fluss in Rumänien ein. Zum ersten Mal in den Kriegsjahren wurden die Feindseligkeiten außerhalb der Sowjetunion verlegt.

Zehn Divisionen und eine Brigade der faschistischen deutschen Wehrmacht wurden vollständig vernichtet, weitere sechzig, darunter 12 Panzer- und 3 motorisierte Divisionen, verloren 50 % ihrer Personalstärke, weitere zehn Divisionen verloren 70 % und fünf wurden wegen hoher Verluste aufgelöst. Die deutschen Verluste betrugen insgesamt 500.000 Mann.

Днепровско-Карпатская операция (Video)

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Margot Honecker: Bildung ist die wichtigste Waffe im Kampf gegen den Imperialismus

Wenn wir uns als Pädagogen mit dem Kampf gegen den Antikommunismus beschäftigen, so tun wir das aus unserer Verantwortung für die Erziehung der jungen Generation. Es ist ein wichtiges Erfordernis unserer Zeit, unsere ganze Kraft einzusetzen für die Erziehung bewußter Kämpfer für die Sache des Kommunismus, für die Sache des Friedens, gegen den Mißbrauch der Schule und der Pädagogik durch die Monopolbourgeoisie, die mit dem Antikommunismus die Herzen und Hirne der Jugend vergiften will. Die Antikommunisten aller Schattierungen vereint die Todfeindschaft gegen den Sozialismus, der den gesellschaftlichen Fortschritt verkörpert.

Es ist unsere Aufgabe als Gesellschaftswissenschaftler, den ganzen ideologisch-theoretischen Reichtum des wissenschaftlichen Kommunismus voll zu nutzen und die Offensive auf ideologischem Gebiet immer breiter zu entfalten. Die Interessen des Sozialismus und Kommunismus, die Interessen des Friedens und des Fortschritts und damit die Interessen der Völker erfordern, dem Antikommunismus keine Chance zu lassen, den Kampf gegen Antikommunismus und Antisowjetismus zu verstärken…

Bitte hier weiterlesen: https://sascha313.wordpress.com/2019/03/28/margot-honecker-bildung-die-wichtigste-waffe-im-kampf-gegen-den-imperialismus/

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Marschall KIM JONG UN leitete das 5. Treffen der Kompanieführer und Politinstrukteure der Kompanie der KVA — Vorortanleitungen

Das 5. Treffen der Kompanieführer und -politinstrukteure der KVA fand vom 25. bis zum 26. März 2019 in Pyongyang statt. Auf dem Treffen wurden die Erfolge und Erfahrungen bei der Durchsetzung des Geistes vom 4. Treffen der Kompanieführer und -politinstrukteure der KVA analysiert und ausgewertet und die Aufgaben und Wege dazu besprochen, gemäß den Forderungen […]

Marschall KIM JONG UN leitete das 5. Treffen der Kompanieführer und Politinstrukteure der Kompanie der KVA — Vorortanleitungen
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„Großer Brechtabend“ in der ARD – Öffentlich-rechtliche Hinrichtung von Bertolt Brecht

Seit Tagen wird in der ARD für den großen Brechtabend am kommenden Mittwoch (27. März) geworben. Wer etwas über Bertolt Brecht, als einflussreichsten deutschen Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts erfahren möchte, kann sich den Zweiteiler von Heinrich Breloer problemlos ersparen.

Eigentlich reicht der Name Breloer aus, um zu erahnen, dass mal wieder schlechte TV-Doku für schlechte Menschen angesagt ist. Doch was der Mann hier abliefert, unterbietet noch einmal alles, was wir bisher von ihm im Öffentlich-rechtlichen Fernsehen vorgesetzt bekommen haben. Die Doku gleicht einer nachträglichen Hinrichtung von Brecht, dessen Werk an bundesdeutschen Schulen bis in die 60er Jahre hinein, zumindest als „umstritten“, wenn nicht verboten galt (je nach Bundesland). Im Bundestag wurden glühende Hassreden gegen ihn geführt, nachdem der in der Hauptstadt der DDR lebende Autor 1955 in Moskau mit dem Stalin-Friedenspreis geehrt worden war (siehe Bild).

Bertolt Brecht erhält 1955 den Stalin-Friedenspreis aus den Händen von Wilhelm Pieck

Das Bild, das in dieser Doku von Brecht gezeichnet wird, ist das eines ebenso rücksichtslosen wie gerissenen Egomanen, der munter Frauen verführt, Kinder zeugt, Künstlerfreunde manipuliert und Helferinnen ausnutzt, während er die eigene schriftstellerische Arbeit über alles stellt, wie Wolfgang Höbel in seiner Kritik auf SPIEGEL-online über den misslungenen Brecht-Zweiteiler unter dem Titel „Dichter, Denker, Schwein“, treffend bemerkt.

Einer der vor den in der DDR regierenden Kommunisten kuscht und seine Mitarbeiter der bösen Stasi zum Fraß vorwirft. Ekliger, scheußlicher, antikommunistischer Dreck, der einmal mehr über die schwarzen Kanäle der ARD mit grünem Stich flimmert. Während den Ereignissen um den 17. Juni 1953 sehr viel Raum eingeräumt wird, unterlegt mit den O-Tönen des amerikanischen Senders RIAS, der den „Kalten Krieg“ über den Rundfunkäther geführt hat, wird beispielsweise komplett unterschlagen, wie die amerikanischen Behörden mit Brecht verfahren sind, indem sie ihn vor die McCarthy-Ausschüsse schleppten und peinlichsten Verhören unterzogen.

Über das literarische Schaffen von Brecht wird am Großen Brechtabend der ARD wenig, bis gar nichts zu erfahren sein. Noch weniger von dem Leitmotiv des Brechtschen gesellschaftlichen und literarischen Denkens und Handelns, das sich mit der Dreiheit der Schlüsselbegriffe Wahrheit – Denken – Kritik zusammenfassen lässt. Seine Auffassung bestand darin, dass Denken und Erkenntnis von Wahrheit die beiden Voraussetzungen für Kritik sind, über die er sagte: „Die großartigste Eigenschaft des Menschen ist die Kritik, sie hat die meisten Glücksgüter geschaffen, das Leben am besten verbessert“.

Darum lassen wir den Dichter an dieser Stelle am besten selbst zu Wort kommen:

„Die kritische Haltung
Gilt vielen als nicht fruchtbar.
Das kommt, weil sie im Staat
Mit ihrer Kritik nichts erreichen können.
Aber was da eine unfruchtbare Haltung ist
Ist nur eine schwache Haltung.

Durch bewaffnete Kritik
Können Staaten zerschmettert werden.
Die Regulierung eines Flusses
Die Veredelung eines Obstbaumes
Die Erziehung eines Menschen
Der Umbau eines Staates

Das sind Beispiele fruchtbarer Kritik.
Und es sind auch
Beispiele von Kunst.“

„Über die Wiederherstellung der Wahrheit“ – im Exil 1938

Wer wirklich etwas aus dem Leben von Bertolt Brecht erfahren möchte, sollte sich die zweibändige Ausgabe der Brecht-Biographie von Werner Mittenzwei, „Das Leben des Bertolt Brecht oder Der Umgang mit den Welträtseln“, die 1986 im Berliner Aufbau-Verlag erschien, besorgen. Werner Mittenzwei war als Literatur- und Theaterwissenschaftler langjähriges Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Künste in der DDR und ein anerkannter Kenner von Bertolt Brecht. In den 1970er und 1980er Jahren war er Leitungsmitglied und dramaturgischer Mitarbeiter am Berliner Ensemble (Theater am Schiffbauerdamm).

Auf der Grundlage immensen Materials entwirft Werner Mittenzwei ein anschauliches Bild von Brechts faszinierendem Lebensweg, der viele Länder berührte und durch einschneidende Zeitgrenzen markiert wurde. Er vergegenwärtigt auf eindringliche Weise, wie Zeit und Ort dieses Leben prägten, welche Quellen das Werk speisten und auf welche spezifischen Wirkungen seine Stücke ausgerichtet waren. Von Anfang an war es Mittenzweis Ziel, mit dieser Biographie viele Leser zu ermuntern, bei Brecht selbst nachzulesen und sich ein eigenes Bild zu machen.

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Zum 96. Jahrestag der ROTEN ARMEE

Vor 75 Jahren, am 23. Februar 1944, erließ der oberste Befehlshaber der Roten Armee, aus Anlass ihres 26. Geburtstags den folgenden Befehl:

karovier blog

BEFEHL

DES OBERSTEN BEFEHLSHABERS Nr. 16

MOSKAU, 23. FEBRUAR 1944

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Genossen Rotarmisten und Matrosen der Roten Flotte, Sergeanten, Offiziere und Generale,
Partisanen und Partisaninnen!

Den 26. Jahrestag der Roten Armee begehen die Völker unseres Landes im Zeichen der historischen Siege der Sowjettruppen über die faschistischen deutschen Truppen.

Seit mehr als einem Jahr führt die Rote Armee ihre siegreiche Offensive, zerschmettert die Heere der Hitlerschen Okkupanten und fegt sie vom Sowjetboden hinweg. In dieser Zeit führte die Rote Armee mit Erfolg den Winterfeldzug 1942/43 durch, gewann die Sommerschlachten von 1943 und entfaltete die siegreiche Winteroffensive 1943/44. In diesen in der Kriegsgeschichte einzig dastehenden Feldzügen legte die Rote Armee kämpfend stellenweise an die 1700 Kilometer nach Westen zurück und säuberte vom Feinde beinahe drei Viertel des von ihm okkupierten Sowjetbodens.

Während des gegenwärtigen Winterfeldzugs liquidierte die Rote Armee die mächtigen Verteidigungsstellungen der Deutschen am ganzen Lauf des Dnjepr von Shlobin bis Cherson

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Rede J. W. Stalins auf dem II. Sowjetkongress der UdSSR

ZUM TODE LENINS

J. W. Stalin

Vom 26. Januar bis zum 2. Februar 1924 tagte der II. Sowjetkongress der UdSSR in Moskau. In der ersten, dem Gedenken W. I. Lenins gewidmeten Sitzung des Kongresses hielt J. W. Stalin eine Rede, in der er im Namen der bolschewistischen Partei den großen Schwur leistete, das Vermächtnis Lenins zu wahren und zu erfüllen. Anlässlich des Todes Lenins nahm der Kongress einen Aufruf „An die werktätige Menschheit“ an. Um Lenins Andenken zu verewigen, beschloss der Kongress die Herausgabe der Werke Lenins, die Umbenennung Petrograds in Leningrad, die Festsetzung eines Trauertags, den Bau des Lenin-Mausoleums auf dem Roten Platz in Moskau und die Errichtung von Denkmälern in den Hauptstädten der Unionsrepubliken sowie in den Städten Leningrad und Taschkent. Der Kongress erörterte den Bericht über die Tätigkeit der Sowjetregierung, den Haushalt der UdSSR und die Gründung der Zentralen Landwirtschaftsbank. Am 31. Januar bestätigte der Kongress die erste Verfassung (Grundgesetz) der UdSSR, die unter Leitung J. W. Stalins ausgearbeitet worden war. Der Kongress wählte das ZEK – den Unionssowjet und den Sowjet der Nationalitäten. J. W. Stalin wurde in den Unionssowjet gewählt.

Genossen!

Wir Kommunisten sind Menschen von besonderem Schlag. Wir sind aus besonderem Material geformt. Wir sind diejenigen, die die Armee des großen proletarischen Strategen bilden, die Armee des Genossen Lenin. Es gibt nichts Höheres als die Ehre, dieser Armee anzugehören. Es gibt nichts Höheres als den Namen eines Mitglieds der Partei, deren Gründer und Führer Genosse Lenin ist. Nicht jedem ist es gegeben, Mitglied dieser Partei zu sein. Nicht jedem ist es gegeben, die Unbilden und Stürme zu bestehen, die mit der Mitgliedschaft in dieser Partei verbunden sind. Die Söhne der Arbeiterklasse, die Söhne der Not und des Kampfes, die Söhne unsagbarer Entbehrungen und heroischer Anstrengungen – sie vor allem sollen Mitglieder dieser Partei sein. Deswegen nennt sich die Partei der Leninisten, die Partei der Kommunisten, zugleich die Partei der Arbeiterklasse.

Als Genosse Lenin von uns schied, hinterließ er uns das Vermächtnis, den erhabenen Namen eines Mitglieds der Partei hochzuhalten und in Reinheit zu bewahren. Wir schwören Dir, Genosse Lenin, dass wir dieses Dein Gebot in Ehren erfüllen werden!

25 Jahre hat Genosse Lenin unsere Partei gehegt und gepflegt und sie zur stärksten und gestähltesten Arbeiterpartei der Welt gemacht. Die Schläge des Zarismus und seiner Schergen, das Wüten der Bourgeois und Gutsbesitzer, die bewaffneten Überfälle Koltschaks und Denikins, die bewaffnete Intervention Englands und Frankreichs, die Lügen und Verleumdungen der hundertmäuligen bürgerlichen Presse – alle diese Skorpione fielen ein Vierteljahrhundert lang unausgesetzt über unsere Partei her. Aber unsere Partei stand fest wie ein Fels, wehrte die zahllosen Schläge der Feinde ab und führte die Arbeiterklasse vorwärts, zum Sieg. In harten Kämpfen schmiedete unsere Partei die Einheit und Geschlossenheit ihrer Reihen. Durch Einheit und Geschlossenheit errang sie den Sieg über die Feinde der Arbeiterklasse.

Als Genosse Lenin von uns schied, hinterließ er uns das Vermächtnis, die Einheit unserer Partei wie unseren Augapfel zu hüten. Wir schwören Dir, Genosse Lenin, dass wir auch dieses Dein Gebot in Ehren erfüllen werden!

Schwer und unerträglich ist das Los der Arbeiterklasse. Qualvoll und drückend sind die Leiden der Werktätigen. Sklaven und Sklavenhalter, Leibeigene und Feudalherren, Bauern und Gutsbesitzer, Arbeiter und Kapitalisten, Unterdrückte und Unterdrücker – so war die Ordnung der Welt seit Menschengedenken, so ist sie auch jetzt in der überwiegenden Mehrzahl der Länder. Dutzende und Hunderte Male versuchten die Werktätigen im Laufe der Jahrhunderte, ihre Unterdrücker abzuschütteln und Herr ihrer Lage zu werden. Aber jedesmal mussten sie, geschlagen und geschmäht, zurückweichen, bargen in ihrer Seele Kränkung und Demütigung, Zorn und Verzweiflung und richteten ihre Blicke auf den geheimnisvollen Himmel, wo sie Erlösung zu finden hofften. Die Ketten der Sklaverei blieben unangetastet, oder die alten Ketten wurden durch neue ersetzt, die ebenso drückend und demütigend waren. Nur in unserem Lande gelang es den unterdrückten und getretenen Massen der Werktätigen, die Herrschaft der Gutsbesitzer und Kapitalisten abzuschütteln und statt ihrer die Herrschaft der Arbeiter und Bauern zu errichten. Sie wissen, Genossen, und die ganze Welt erkennt es jetzt an, dass dieser gigantische Kampf von Genossen Lenin und seiner Partei geleitet wurde. Die Größe Lenins besteht vor allem gerade darin, dass er die Sowjetrepublik schuf und damit den unterdrückten Massen der ganzen Welt durch die Tat zeigte, dass die Hoffnung auf Erlösung nicht verloren, dass die Herrschaft der Gutsbesitzer und Kapitalisten nicht von langer Dauer ist, dass das Reich der Arbeit durch die Anstrengungen der Werktätigen selbst geschaffen werden kann, dass das Reich der Arbeit auf Erden und nicht im Himmel errichtet werden muss. Dadurch hat er in den Herzen der Arbeiter und Bauern der ganzen Welt die Hoffnung auf Befreiung entzündet. Eben daraus erklärt sich die Tatsache, dass der Name Lenin für die werktätigen und ausgebeuteten Massen zum geliebtesten Namen wurde.

Als Genosse Lenin von uns schied, hinterließ er uns das Vermächtnis, die Diktatur des Proletariats zu schützen und zu festigen. Wir schwören Dir, Genosse Lenin, dass wir unsere Kräfte nicht schonen werden, um auch dieses Dein Gebot in Ehren zu erfüllen!

Die Diktatur des Proletariats wurde in unserem Lande auf der Grundlage des Bündnisses der Arbeiter und Bauern geschaffen. Das ist die erste und wichtigste Grundlage der Republik der Sowjets. Die Arbeiter und Bauern hätten die Kapitalisten und Gutsbesitzer nicht besiegen können, wenn dieses Bündnis nicht bestanden hätte. Die Arbeiter hätten die Kapitalisten nicht schlagen können ohne die Hilfe der Bauern. Die Bauern hätten die Gutsbesitzer nicht schlagen können ohne die Führung der Arbeiter. Davon zeugt die ganze Geschichte des Bürgerkriegs in unserem Lande. Aber der Kampf für die Festigung der Republik der Sowjets ist bei weitem noch nicht beendet, er hat nur eine neue Form angenommen. Früher hatte das Bündnis der Arbeiter und Bauern die Form eines militärischen Bündnisses, denn es war gegen Koltschak und Denikin gerichtet. Jetzt muss das Bündnis der Arbeiter und Bauern die Form der wirtschaftlichen Zusammenarbeit von Stadt und Land, der Zusammenarbeit der Arbeiter und Bauern annehmen, denn es ist gegen den Händler und Kulaken gerichtet, denn es hat die wechselseitige Versorgung der Bauern und Arbeiter mit allem Notwendigen zum Ziel. Sie wissen, dass niemand diese Aufgabe so beharrlich durchführte wie Genosse Lenin.

Als Genosse Lenin von uns schied, hinterließ er uns das Vermächtnis, mit allen Kräften das Bündnis der Arbeiter und Bauern zu festigen. Wir schwören Dir, Genosse Lenin, dass wir auch dieses Dein Gebot in Ehren erfüllen werden!

Die zweite Grundlage der Republik der Sowjets ist das Bündnis zwischen den Werktätigen der Nationalitäten unseres Landes. Russen und Ukrainer, Baschkiren und Bjelorussen, Georgier und Aserbaidshaner, Armenier und Daghestaner, Tataren und Kirgisen, Usbeken und Turkmenen – sie alle sind in gleicher Weise an der Festigung der Diktatur des Proletariats interessiert. Nicht nur, dass die Diktatur des Proletariats diese Völker von den Ketten und der Unterdrückung erlöst, sondern diese Völker erlösen auch durch ihre grenzenlose Ergebenheit für die Sowjetrepublik, durch ihre Bereitschaft, für sie Opfer zu bringen, unsere Republik, die Republik der Sowjets, von den Ränken und Ausfällen der Feinde der Arbeiterklasse. Deswegen sprach Genosse Lenin uns unermüdlich von der Notwendigkeit eines freiwilligen Bündnisses der Völker unseres Landes, von der Notwendigkeit ihres brüderlichen Zusammenwirkens im Rahmen der Union der Republiken.

Als Genosse Lenin von uns schied, hinterließ er uns das Vermächtnis, die Union der Republiken zu festigen und zu erweitern. Wir schwören Dir, Genosse Lenin, dass wir auch dieses Dein Gebot in Ehren erfüllen werden!

Die dritte Grundlage der Diktatur des Proletariats ist unsere Rote Armee und unsere Rote Flotte. Lenin sprach uns wiederholt davon, dass die Atempause, die wir den kapitalistischen Staaten abgerungen haben, von kurzer Dauer sein kann. Lenin verwies uns wiederholt darauf, dass die Stärkung der Roten Armee und ihre Vervollkommnung eine der wichtigsten Aufgaben unserer Partei ist. Die Ereignisse, die mit dem Ultimatum Curzons und mit der Krise in Deutschland* zusammenhängen, bestätigten ein übriges Mal, dass Lenin, wie immer, Recht hatte. Schwören wir denn, Genossen, dass wir unsere Kräfte nicht schonen werden, um unsere Rote Armee und unsere Rote Flotte zu stärken!

Gleich einem gewaltigen Fels steht unser Land da, umgeben von einem Ozean bürgerlicher Staaten. Welle auf Welle rollt gegen unser Land an und droht, es zu überfluten und wegzuschwemmen. Aber der Fels steht unerschütterlich. Worin besteht die Kraft unseres Landes? Nicht nur darin, dass unser Land auf dem Bündnis der Arbeiter und Bauern beruht, dass es einen Bund freier Nationalitäten verkörpert, dass es von dem mächtigen Arm der Roten Armee und der Roten Flotte geschützt wird. Die Kraft unseres Landes, seine Stärke, seine Festigkeit besteht darin, dass es in den Herzen der Arbeiter und Bauern der ganzen Welt tiefe Sympathien und unerschütterliche Hilfsbereitschaft findet. Die Arbeiter und Bauern der ganzen Welt wollen die Sowjetrepublik erhalten als einen Pfeil, der von der sicheren Hand des Genossen Lenin in das Lager der Feinde abgeschossen wurde, als eine Stütze ihrer Hoffnungen auf Erlösung von Unterdrückung und Ausbeutung, als einen verlässlichen Leuchtturm, der ihnen den Weg zur Befreiung weist. Sie wollen sie erhalten und werden es nicht zulassen, dass sie von den Gutsbesitzern und Kapitalisten zerstört wird. Darin besteht unsere Kraft. Darin besteht die Kraft der Werktätigen aller Länder. Darin besteht auch die Schwäche der Bourgeoisie der ganzen Welt.

Lenin betrachtete die Republik der Sowjets niemals als Selbstzweck. Er betrachtete sie stets als notwendiges Kettenglied zur Verstärkung der revolutionären Bewegung in den Ländern des Westens und Ostens, als notwendiges Kettenglied zur Erleichterung des Sieges der Werktätigen der ganzen Welt über das Kapital. Lenin wusste, dass nur diese Auffassung richtig ist, nicht nur vom internationalen Standpunkt, sondern auch vom Standpunkt der Erhaltung der Sowjetrepublik selbst. Lenin wusste, dass man nur dadurch die Herzen der Werktätigen der ganzen Welt für die entscheidenden Befreiungskämpfe entflammen kann. Deswegen legte er, der genialste unter den genialen Führern des Proletariats, schon am Tage nach der Errichtung der proletarischen Diktatur das Fundament der Arbeiterinternationale. Deswegen erweiterte und festigte er unermüdlich den Bund der Werktätigen der ganzen Welt – die Kommunistische Internationale.

Sie haben in diesen Tagen die Wallfahrt Zehntausender und Hunderttausender von Werktätigen zur Bahre des Genossen Lenin gesehen. Bald werden Sie die Wallfahrt der Vertreter von Millionen Werktätiger zum Grabe des Genossen Lenin sehen. Und Sie können dessen sicher sein, dass nach den Vertretern von Millionen die Vertreter von Dutzenden und Hunderten Millionen aus allen Gegenden der Welt aufbrechen werden, um Zeugnis davon abzulegen, dass Lenin der Führer nicht nur des russischen Proletariats, nicht nur der europäischen Arbeiter, nicht nur des kolonialen Ostens, sondern der werktätigen Welt des Erdballs überhaupt war.

Als Genosse Lenin von uns schied, hinterließ er uns das Vermächtnis, den Grundsätzen der Kommunistischen Internationale die Treue zu bewahren. Wir schwören Dir, Genosse Lenin, dass wir unser Leben nicht schonen werden, um den Bund der Werktätigen der ganzen Welt, die Kommunistische Internationale, zu festigen und zu erweitern!

*Gemeint ist die ökonomische und politische Krise des Jahres 1923 in Deutschland. Im Lande entfaltete sich eine revolutionäre Massenbewegung, die zur Bildung von Arbeiterregierungen in Sachsen und Thüringen führte; in Hamburg kam es zum bewaffneten Aufstand. Nach der Niederwerfung der revolutionären Bewegung in Deutschland erstarkte die bürgerliche Reaktion in ganz Europa und wuchs die Gefahr einer neuen Intervention gegen die Sowjetrepublik.

„Prawda“ Nr. 23,
30.Januar 1924.

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Deutscher Öko-Herbst

Aus gegebenem Anlass – „Hambi bleibt!“

karovier blog

In der Beliebtheitsskala der großen Mega-Events, die in Deutschland die höchsten Mobilisierungswerte erzielen, rangiert der Castor-Transport mit seinen sich regelmäßig wiederholenden Ritualen, hinter den zu „Sommermärchen“ verklärten Fußballturnieren und diversen „Love-Parades“ und „Schlager-Moves“, inzwischen auf einem stabilen dritten Platz.

Während sich in der Fußballbegeisterung bei WM-Turnieren vor allem der Wunsch einer verhinderten Weltmacht nach entgangener Größe und Bedeutung artikuliert, drückt sich im regelmäßigen Rummel um die Castor-Transporte vor allem die Sehnsucht der Deutschen nach unberührter Natur und die Liebe zur Heimat auf ländlicher Scholle aus, die es vor dem Zugriff bösartiger Energiekonzerne zu schützen gelte. Die „bäuerliche Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg“, die mit ihrer Trecker-Parade das Castor-Wochenende eröffnet, erfreut sich dann für mehrere Tage eines regen Zulaufs großstädtischer erlebnisorientierter Jugendlicher und ergrauter Veteranen der Bewegung, vor allem aus Berlin und Hamburg. Einen der Höhepunkte der „Protestkultur“ bildet die gräfliche Treibjagd, die Andreas Graf von Bernstorff auch in diesem Jahr wieder veranstaltete: „Vor…

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Vor 75 Jahren: Die Sommeroffensive der ROTEN ARMEE im Jahr 1943

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Soldaten der ROTEN ARMEE!  Schlagt kräftig die Feinde! Befreit die heimatliche Erde von den deutschen Eroberern! Soldaten der ROTEN ARMEE!
Schlagt kräftig die Feinde!
Befreit die heimatliche Erde von den deutschen Eroberern!

Auf dem Höhepunkt der Schlacht bei Kursk gingen die sowjetischen Truppen der Brjansker Front bei Flankenunterstützung anderer Fronten in den Morgenstunden des 12. Juli zum Angriff über, um den befestigten Aufmarschraum der Deutschen bei Orel zu beseitigen. Die sowjetischen Truppen durchbrachen die deutsche Verteidigung, an der über anderthalb Jahre gebaut worden war. Der Angriff gegen Orel wurde von drei Seiten aus geführt. Orel wurde vom Norden und Süden umgangen. Vom Westen rückten die Truppen des Generals Bagramjan vor, die den Deutschen den Weg nach Brjansk verlegten. Die Stadt wurde in die Zange genommen. In der Nacht zum 4. August begann der Sturm, und am Abend des 5. August war Orel feindfrei.

Gleichzeitig mit der Oreloperation begann der Angriff gegen Bjelgorod. Das sowjetische Kommando führte den Schlag in zwei Fronten: vom Osten direkt gegen Bjelgorod…

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